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Axiale Spondyloarthritis (AxSpA)

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Axiale Spondyloarthritis (AxSpA) ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende entzündlich-rheumatische Erkrankung, die sich vor allem an der Wirbelsäule manifestiert und mit Bewegungseinschränkungen einhergeht. Viel zu häufig wird eine AxSpA nicht oder sehr spät erkannt – häufig mit mehreren Jahren Verzögerung.

Diese Veranstaltung zur Pathogenese, Diagnostik und Therapie der Axialen Spondyloarthritis hat das Ziel, die Kenntnisse über die Erkrankung in der Zielgruppe zu erhöhen und die Kompetenzen bezüglich der Behandlung dieses Krankheitsbildes zu fördern. Besonderer Wert wird auf die interaktive praxisnahe Patientenvorstellung gelegt. Dies soll dazu beitragen, Betroffene zukünftig früher diagnostizieren und wirksamer behandeln zu können. Die im Kurs vermittelten vertiefenden Kenntnisse versetzen den Arzt in die Lage, den spezifischen Verlauf der Erkrankung bei jedem einzelnen Patienten individuell zu beurteilen. Neue Erkenntnisse zur Diagnose und Bildgebung und erweiterte Therapiemöglichkeiten haben deutliche Fortschritte im Management dieser Patientengruppe in den letzten Jahren gebracht.

Dies erlaubt ein gezieltes Eingreifen in das Krankheitsgeschehen und den Einsatz der geeigneten Therapie beziehungsweise Therapiewechsel. Ziel ist schließlich eine frühzeitige, wirksame Versorgung der Patienten, die Vermeidung von Schmerzen und Funktionseinschränkungen und ein Maximum an Lebensqualität.

Aktuelle Veranstaltung

Bildgebungskurs Rheumatologie

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Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) in Kooperation mit der Rheumatologischen Fortbildungsakademie nimmt kontinuierlich ihre Verantwortung für die rheumatologische Weiterbildung auch in Form eines umfassenden Curriculums wahr. Hierbei darf auch ein Bildgebungskurs Rheumatologie nicht fehlen. In Ergänzung zu anderen verdienten Weiterbildungen auf diesem Gebiet – wie etwa dem Deutschen Bildgebungskurs Rheumatologie in Düsseldorf – bieten wir zweimal im Jahr Bildgebungskurse mit verschiedenen Modulen für Rheumatologen an, in denen vor allem Grundlegendes vermittelt werden soll. Dabei werden etablierte Techniken wie Röntgen und Ultraschall ebenso berücksichtigt wie moderne Formen wie MRT oder CT/PET-CT. Am ersten Kurstag am Freitag wird dies zunächst theoretisch vermittelt. Im zweiten Teil am Samstag findet ein Ultraschall-Workshop statt, in dem die Teilnehmer selbst interessante Ultraschallbefunde am Bewegungsapparat von Patienten erheben. Darüber hinaus haben wir das Programm um eine Einführung in die Kapillarmikroskopie ergänzt.

Aktuelle Veranstaltung

Epidemiologie mit besonderer Berücksichtigung der Interpretation klinischer Studien

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Ziele dieses Kurses über „Rheuma in Zahlen“ sind a) den Teilnehmern das Verständnis und insbesondere die kritische Interpretation von publizierten Studienergebnissen zu erleichtern und b) Grundkenntnisse über die Planung und Durchführung epidemiologischer Studien zu vermitteln. Anhand konkreter medizinischer Fragestellungen wird eine Einführung in die Studienplanung vorgenommen. Besonderes Augenmerk wird auf das präzise Herausarbeiten der Zielstellung, Festlegung von Zielgrößen, Vergleichsgruppe, Kontrolle verzerrender Faktoren durch das Studiendesign und die spätere statistische Analyse gelegt.

Der Kurs beginnt mit einem Überblick über epidemiologische Studientypen (Querschnitt-, Fall-, Kontroll-, Längsschnittstudien einschließlich dem Spezialfall von Registerstudien), einer Vermittlung von einfachen statistischen Maßzahlen wie Prävalenz, Inzidenz, von Risikomaßen (Odds Ratio, relatives Risiko, Hazardraten), number needed to treat/to harm, Sensitivität und Spezifität von Tests, Effektstärke etc.

Am Beispiel von großen Kohortenstudien in der Rheumatologie werden die methodischen Herausforderungen von Beobachtungsstudien diskutiert und Möglichkeiten der statistischen Kontrolle von Verzerrungen dargestellt.

Ausführlich werden Faktoren diskutiert, die die Ergebnisse verzerren oder gar verfälschen können (Bias und Confounding). Randomisierte klinische Studien sind ein weiterer Schwerpunkt des Kurses.

Es werden grundlegende Prinzipien und international vereinbarte Qualitätsstandards der Durchführung von klinischen Studien vermittelt. In einer Gruppenarbeit wird eine aktuelle Publikation analysiert.

Fellow-Meeting der Arbeitsgemeinschaft Junge Rheumatologie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e. V.

Inhalte

  • Wissenschaftliche Vorträge und Diskussionen zu digitaler Rheumatologie und digitaler Medizin
  • Workshops und SkillsLabs zu Wissenschaftlichem Arbeiten, Paperdiskussionen, Arzt-Patienten
  • Kommunikation im digitalen Zeitalter
  • OpenSpace Workshop
  • Networking Event zur Stärkung und Förderung wissenschaftlicher Projekte im deutschsprachigen Raum

Intraartikuläre Injektionstherapie

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Intraartikuläre Injektionstherapien sind trotz erheblicher Fortschritte in der medikamentösen Therapie ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzepts entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Insbesondere Glukokortikoid- Injektionen haben sich in der rheumatologischen Praxis und Klinik als unverzichtbarer Bestandteil der Therapie von Arthritiden erwiesen.

Kapillarmirkoskopie

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Intraartikuläre Injektionstherapien sind trotz erheblicher Fortschritte in der medikamentösen Therapie ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzepts entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Insbesondere Glukokortikoid-Injektionen haben sich in der rheumatologischen Praxis und Klinik als unverzichtbarer Bestandteil der Therapie von Arthritiden erwiesen.

Aktuelle Veranstaltung

Kinderrheumatologie trifft Erwachsenenrheumatologie

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Adoleszentenmedizin & Transition: Unterschiede im Betreuungssetting zwischen Pädiatrie und Erwachsenenmedizin

  • Altersangepasste Kommunikation mit Jugendlichen, Umgang mit Eltern Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz, zu adressierende Themen im
  • Jugend- und jungen Erwachsenenalter
  • Vorbereitung auf Betreuungswechsel, Übernahme der Betreuung (notwendige Kernelemente, Koordination)

Juvenile rheumatische Erkrankungen im Erwachsenenalter (fallbasierte Darstellungen)

  • Juvenile idiopathische Arthritis
  • Kollagenosen
  • Autoinflammationssyndrome
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Erkrankungen mit Beginn im Kindes- versus Erwachsenenalter
  • Therapieoptionen bei Erwachsenen mit juvenilen Erkrankungen

Psychosoziale Aspekte in der Betreuung junger Rheumatiker:

  • Psychosoziale Aspekte bei einer chronischen Erkrankung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (Schule, Studium, Beruf, Auslandsaufenthalte)

Vorstellung bestehender Unterstützungsangebote:

  • Übergangssprechstunden und Transitionsschulungen
  • Informationsquellen für Ärzte und Patienten
  • Tipps für den Praxisalltag im Erwachsenensetting
  • Vergütungsoptionen von Transitionsangeboten

Kinderwunsch und Schwangerschaft

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Nicht selten sind Frauen im gebärfähigen Alter von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Das Thema Familienplanung ist daher im klinischen Alltag häufig und jeder Rheumatologe sollte seine Patientinnen in dieser Situation sicher beraten können. Kursinhalte umfassen die Beratung von Patientinnen (und Patienten) mit Kinderwunsch und die optimale Planung und Betreuung von Schwangerschaften. Daneben wird ausführlich auf die Besonderheiten der anti-rheumatischen Therapie vor und in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit eingegangen. Zudem werden Methoden der Kontrazeption und Möglichkeiten zum Erhalt der Fertilität und Reproduktionsmedizin erläutert.

Klinische Immunologie

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Die klinische Immunologie ist integraler Bestandteil der Rheumatologie. Zu Zeiten, als die Haupt-Ideengeber der Rheumatologie noch physikalische Therapie, Rheumachirurgie und Orthopädie hießen, nahmen die meisten Rheumatologen die klinische Immunologie nicht oder kaum wahr. Die Zeiten haben sich gewandelt! Zwar war die Verankerung der klinischen Immunologie innerhalb der Organfächer immer verhandelbar, aber in den letzten 20 Jahren hat sich die Rheumatologie von allen Organfächern am meisten auf die klinische Immunologie eingelassen. Daraus resultierte nicht nur eine intensive Erforschung der immunpathologischen Grundlagen der entzündlichen rheumatischen Systemerkrankungen, sondern auch die Einführung zahlreicher neuer aus der Forschung hervorgegangenen Therapieprinzipien.

Gut ausgebildete klinische Immunologen übernahmen in den universitären Rheuma-Abteilungen die ärztliche Führung, mit dem Ergebnis,

dass die Rheumatologie heute das Fach der Inneren Medizin mit der stärksten immunologischen Prägung ist. Wenn die Rheumaakademie eine Fortbildungsveranstaltung „Klinische Immunologie“ ausweist, so ist das nur die logische Fortsetzung eines jahrelangen Engagements der DGRh auf diesem Gebiet, was sich z. B. auch seit Jahren in regelmäßigen Symposien zur „Pathogenese von Autoimmunität und Immundefizienz“ auf den DGRh- Tagungen niederschlägt.

Die Überzeugung, dass diese beiden Bereiche nicht nur ätiopathogenetisch, sondern auch klinisch zusammengehören, hat auch die Programmgestaltung der Rheumaakademie-Veranstaltung begleitet. Nach einer Einführung in die Reaktionsprinzipien des angeborenen und adaptiven Immunsystems werden ist es dem Referententeam „Klinische Immunologie“ ein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die enge Nachbarschaft von Autoimmunität, Immundysregulation und Immundefizienz zu vermitteln. Es folgen Darstellungen einer Th1/Th17 dominierten Immunpathologie am Beispiel der RA, IgG4 assoziierte Krankheitsbilder als Beispiel einer gebremsten adaptiven Immunantwort. Es folgt die Beschreibung einer hochgefährlichen, ungebremsten Autoinflammation am Beispiel der Hämophagozytose-und Makrophagen-Aktivierungs-Syndrome zu denen neuerdings auch einige hochentzündliche COVID-19 Verläufe zählen. Am Beispiel des SLE diskutieren wir eine Th2 dominierte B Zell Erkrankung mit hoher IFN-1 Signatur. Die autoantikörper-vermittelte Immunpathologie wird am Beispiel der ANCA assoziierten Vaskulitiden verdeutlicht.

Den Abschluss bildet ein Überblick über das dynamische Gebiet der Immunpharmakologie, das mit den klassischen kleinmolekularen csDMARDS und den biologischen bDMARDs und den zielgerichteten, synthetischen tsDMARDs (z. B. Kinase-Inhibitoren) inzwischen drei große Gruppen umfasst. Eine Sonderstellung mit großer klinischer Bedeutung nehmen B-Zell und Antikörper gerichtete immunsuppressive und modulierende Therapien ein, die in einem gesonderten Vortrag behandelt werden.

Die Teilnehmer sollen nach einer Einführung in die Organisation und Funktionsweise des Immunsystems lernen, an Beispiel-Krankheiten immunpathologische Reaktionsmuster des innaten und adaptiven Immunsystems wiederzuerkennen und plausible Therapievorschläge herzuleiten.

Aktuelle Veranstaltung

Klinische Untersuchungen und Assessments

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Ziel ist das Erkennen pathologischer Veränderungen an Gelenken, Wirbelsäule, Sehnen und Sehnenscheiden, Bursen, Enthesen und an der Haut sowie die Einordnung in die Diagnostik und Aktivitätsbeurteilung von rheumatischen Erkrankungen. Beurteilung und sichere Anwendung von evaluierten Messinstrumenten für Krankheitsaktivität, krankheitsbezogene Schäden und Therapieerfolg gehören ebenfalls zu den Lernzielen.

Aktuelle Veranstaltung

Labordiagnostik rheumatischer Krankheiten Teil 1 & Teil 2

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Die beiden Kursteile führen ein in testtheoretische und in rechtliche Aspekte der Labordiagnostik, in die Bestimmungsmethoden von Autoantikörpern sowie deren Interpretation bei der Diagnostik rheumatischer Krankheiten, in die Synovia-Analyse, die Entzündungsdiagnostik, die genetische Diagnostik in der Rheumatologie, die Labordiagnostik Erreger-induzierter rheumatischer Erkrankungen und die Diagnostik der metabolisch bedingten muskuloskelettalen Erkrankungen. Sie bieten Gelegenheit zur Besprechung von Fallbeispielen und sie unterstützen den labormedizinischen Teil der Weiterbildung zum Rheumatologen.

Aktuelle Veranstaltung

Management rheumatischer Erkrankungen im Alter

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Als Lernziel steht im Fokus, die Besonderheiten hinsichtlich der Gesundheits- und Krankheitsausprägung des geriatrischen Patienten mit entzündlich-rheumatischer Erkrankung zu erlernen (Gegenüberstellung von physiologischer und pathologischer Alterung). In diesem Zusammenhang werden wichtige Aspekte zu Sarkopenie und Frailty im Alter vermittelt. Endokrine Erkrankungen wie Schilddrüsendysfunktion und Diabetes mellitus bei älteren Rheuma-Patienten werden vorgestellt und die hier vorliegenden Besonderheiten im Alter diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Behandlungsstrategien bei Multimorbidität, wie z. B. die Fallstricke der Pharmakotherapie kennenzulernen.

Aktuelle Veranstaltung

Medizinische Begutachtung in der Rheumatologie Teil 1 & Teil 2

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Der zweitägige Kurs „Medizinische Begutachtung in der Rheumatologie“ wird als fachspezifisches Modul Innere Medizin-Rheumatologie innerhalb des Bundesärztekammer-Curriculums „Medizinische Begutachtung“ bei der jeweiligen Ärztekammer des Veranstaltungsortes beantragt.

Rheuma und Alltag

  • Häufigkeit und Trends der Funktionseinschränkungen im Alltag
  • Determinanten, Prognose/-indikatoren, Komorbidität

Rheuma und Arbeit

  • Bedeutung von Arbeit
  • Häufigkeit und Trends der AU, EM / Erwerbstätigkeit
  • Prognose/-indikatoren

Begutachtung nach Finalitätsprinzip

  • Medizinische und berufliche Rehabilitation
  • EM-Rente gesetzlich, private Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Schwerbehindertenrecht GdB, Merkzeichen/Nachteilsausgleiche
  • Sozialgerichtsgutachten
  • Lebensversicherungen
  • andere Sozialleistungsträger (z. B. BA)

Kausalitätsprinzip

  • Unfallversicherung (Arbeits- und Wegeunfälle)
  • BG-Begutachtung (Kausalität z. B. reaktive Arthritis)

Spezielle Erkrankungen/Funktionsstörungen

  • Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis
  • Spondyloarthritis axial und mit peripherer Gelenkbeteiligung,

Spondyloarthrits psoriatica

  • Kollagenosen: Systemischer Lupus erythematodes, Systemische Sklerose, Vaskulitiden

Tag 1:

  • Rheumatologische Aspekte der medizinischen Begutachtung
  • Leistungseinschränkungen infolge entzündlicher Erkrankungen am Bewegungssystem unter Berücksichtigung krankheitsspezifischer Komorbiditäten inklusive prognostischer Aspekte
  • Sozialmedizinische Dimensionen von Rheuma, Armut, Begutachtungsaufgaben von Rheumatologen im Spannungsfeld von Patientenversorgung und gesellschaftlicher Verantwortung

Tag 2:

  • Messinstrumente zur rheumatologischen Begutachtung
  • Begutachtung von Schmerzsyndromen
  • Begutachtung von Osteopathien – insbesondere Osteoporose
  • Begutachtung für private Versicherungen
  • Gruppenarbeit: Fallbeispiele für Begutachtungen (inklusive
  • Kausalitätsprinzip)
  • Arzthaftpflicht

Ziel ist es, die Spezifika rheumatologischer Begutachtung zu vermitteln.

Aktuelle Veranstaltung

Orthopädische Rheumatologie für Rheumatologen

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Durch die Fortschritte in der Immunsuppression haben die Lebensqualität und der Aktivitätsradius unserer Patienten deutlich zugenommen. Schmerzlose Schwellungen von Gelenken und Sehnenscheiden sind unter wirksamer Immunsuppression im Verhältnis zu schmerzhaften Schwellungen deutlich häufiger. Der Rheumatologe, welcher die Patienten regelmäßig sieht, muss, aufgrund fehlender Schmerzen und somit geringen Leidensdrucks, aktiv nach diesen Veränderungen fragen und suchen, um schleichenden Destruktionen von Sehne und Gelenken zuvorzukommen. Eine häufige Kritik von Orthopäden ist, dass die Patienten erst dann kommen, wenn sich das therapeutische Fenster für einen Gelenk- oder Sehnenerhalt bereits geschlossen hat. Der Rheumatologe hingegen beklagt, dass der Orthopäde zu früh und zu oft operiere. Wir sehen daher einen großen Bedarf die orthopädischen klinischen und bildgebenden Untersuchungstechniken arthritischer Gelenke und Sehnenscheiden und die sich daraus ableitenden Therapieindikationen den interessierten Rheumatologen, Hausärzten und rheumatologisch zusatzweitergebildeten Orthopäden in der Weiterbildung näher zu bringen. Das Ziel ist es, die Kursteilnehmer in die Lage zu versetzen, Gelenkinstabilitäten früh zu diagnostizieren, Gefahren für Gelenk- und Sehnenschäden rechtzeitig zu erkennen und die Indikation zur Hilfsmittel und Schuhversorgung sowie zur Operation zu stellen. Der Kurs unterteilt sich in interaktive Vorträge zu den Themen „Schulter und Ellenbogen“, „Hand“, „Hüfte und Knie“ und „Sprunggelenk und Fuß“. Daneben werden in praktischen Übungen in Kleingruppen Untersuchungstechniken an der Hand sowie Therapieentscheidungen anhand von Fallbeispielen gelehrt und Prothesen und Implantate demonstriert. Zur Orthesenversorgung und orthopädischen Schuhzurichtung und -versorgung werden anhand klinischer Beispiele wichtige Verordnungshinweise gegeben. Der Kurs ist sehr praxisorientiert und erfordert keine Vorkenntnisse.

Osteoelogie

Inhalte

  • Basics und Leitlinie
  • Medikamentöse Differenzialtherapie der Osteoporose
  • Einfluss entzündlich-rheumatischer Erkrankungen auf den Knochenstoffwechsel
  • Interferenz antirheumatischer Pharmakotherapie mit dem Knochenstoffwechsel
  • Nichtmedikamentöse Therapie der Osteoporose
  • Osteologische Differenzialdiagnosen bei muskuloskelettalen Beschwerden
  • (Osteomalazie, Plasmozytom, Sprue, Hämochromatose, Hypophosphatasie)
  • Unmet needs and open questions: Prävention, Therapiedauer, Adhärenz, Schwangerschaft und Kombinationstherapien etc.
  • Interaktive Runde: Fallbeispiele

Ziel ist es, die wichtigsten osteologischen Erkrankungen und ihre Implikationen für die Rheumatologie zu vermitteln.

Physikalische Medizin in der Rheumatologie

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Physikalische Medizin und Rehabilitation sind unverzichtbare Bestandteile einer leitlinien- und bedarfsgerechten rheumatologischen Versorgung mit dem Ziel „treat to participation“. Dieser Kurs vermittelt neben den Grundlagen der Pathophysiologie rheumatischer Krankheiten und der evidenzbasierten Wirkweise Physikalischer Medizin die notwendigen Kernkompetenzen zu Indikation und Verordnung.

Entsprechend der Weiterbildungsordnung für Rheumatologie werden vor allem Kenntnisse zu krankengymnastischen, ergotherapeutischen und physikalischen Behandlungsprinzipien einschließlich Verordnung und Funktionsüberprüfung von Orthesen und Hilfsmitteln vermittelt. Für die fachgerechte Beratung der Patienten und zur Verordnung von Leistungen zur Rehabilitation werden wesentliche Inhalte nach den Rehabilitationsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses dargestellt, die für erfolgreiche Rehabilitationsanträge bei verschiedenen Trägern relevant sind.

Durch die praktische Demonstration und fallorientierte Beispiele, konkrete Verordnungshinweise mit Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeits- bzw. Budgetaspekten ist der Kurs praxisnah gestaltet.

Programm

  • Lernziele des Kurses Physikalische Medizin in der Rheumatologie
  • Evidenzbasierte Physikalische Medizin
  • Pathophysiologisch orientierter Einsatz Physikalischer Medizin und
  • Hilfsmittel
  • Physikalische Therapie in der Rehabilitation
  • Physiotherapie und Ergotherapie Diagnostik, Methoden, praktische
  • Übungen
  • Fallbeispiele praktischer Verordnung von Physio- und Ergotherapie
  • Heilmittel richtig verordnen – Hilfsmittel nicht vergessen
  • Erfolgskontrolle, Kursevaluation

Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle praktisch

Inhalte

Das Format „Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle praktisch“ soll die Fähigkeit vermitteln, Gelenkflüssigkeit auf Kristalle zu untersuchen.

In kleinen Gruppen wird der standardisierte Untersuchungsgang von der Lichtmikroskopie über die einfache hin zur kompensierten Polarisationsmikroskopie geübt. Dabei wird gelernt, die von ihrer Größe, Morphe und Polarisationsverhalten unterschiedlichen Urat- und CPPD-Kristalle zu unterscheiden.

Aktuelle Veranstaltung

Prüfungsvorbereitungskurs Rheumatologie

Inhalte

Ein Kurs für die Vorbereitung zur Facharztprüfung Innere Medizin und Rheumatologie, der die internistischen „common trunk“-Inhalte nicht komplett abdeckt (das bieten bereits die Kurse der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin), sondern vor allem aus rheumatologischer Sicht integriert.

A. Sechs internistische Schwerpunkte aus rheumatologischer Sicht

Vorträge über je 60 Minuten, rheumatologisch, aber common trunk- und praxisorientiert und „die drei wichtigsten Neuigkeiten im jeweiligen Fach“

Übersicht über die internistischen Themen

  1. Pneumologie
  2. Nephrologie
  3. Hämatologie
  4. Gastroenterologie
  5. Kardiovaskuläre Erkrankungen
  6. Infektiologie

 

B. Dreizehn Workshops zu rheumatologischem Spezialwissen

  1. Blickdiagnosen
  2. Differentialdiagnostik der Mon-/Oligoarthritis
  3. Bildgebung 1 (konventionelles Röntgen)
  4. Differentialdiagnostik der Polyarthritis
  5. Systemerkrankungen 1 (Kollagenosen)
  6. Rückenschmerz
  7. Therapiestrategie 1 (NSAR, Basistherapeutika, Glukokortikoide)
  8. Systemerkrankungen 2 (Vaskulitiden)
  9. Bildgebung 2 (MRT und Ultraschall)
  10. Therapiestrategien 2 (Biologika)
  11. Sozialmedizin, Arthrose und Schmerz
  12. Osteologie und physikalische Therapie
  13. Rheumatherapie und Familienplanung

 

C. Training von Prüfungen in Form von Prüfungssimulationen, einem

Begrüßungs- und Abschlussquiz.

Aktuelle Veranstaltung

Rheumatologische Schmerztherapie

Inhalte

Grundlagen der Schmerzentstehung, Schmerzmessung, Diagnostik und Differentialdiagnose, Therapie und Differentialtherapie von Schmerzen. Ziel ist es, die Entstehung von Schmerzen zu verstehen, die Rolle von Entzündung, die rationelle Diagnostik von Schmerzen sowie verschiedene Therapiemöglichkeiten von Schmerzen zu kennen

Aktuelle Veranstaltung

Rheumatologische Sommerakademie

Inhalte

Ein intensiver Schnupperkurs mit Einführung in die rheumatologische Untersuchung und Patientenvorstellung unter Berücksichtigung der Rheumatoiden Arthritis, der Spondylarthropathien, Kollagenosen und Vaskulitiden. Vorstellung der diagnostischen Verfahren Arthrosonografie, Labor- und Röntgendiagnostik. Zusätzlich Vorträge aus Kooperationsfächern der Rheumatologie: Rheumaorthopädie, Dermatologie, Ophthalmologie, Neurologie und Nephrologie sowie der Kinderrheumatologie. Therapieverfahren inklusive Physio- und Ergotherapie.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter www.rheumatologische-sommerakademie.de

Rheumatologische Patientenschulung: Train-the-Trainer-Seminar

Inhalte

Patientenschulungen haben in der Rheumatologie eine lange Tradition. Um der Weiterentwicklung der Leitlinien und den internationalen Empfehlungen zu Patientenschulungen sowie veränderte Versorgungsstrukturen gerecht werden zu können, hat die DGRh (zusammen mit der DRL, der DVMB und dem VRA) ein neues Rahmenkonzept für Rheumatologische Patientenschulungen entwickelt. Das Rahmenkonzept beinhaltet evidenzbasierte Konzepte, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und entspricht international konsentierten Empfehlungen für Psychoedukation. Es ermöglicht dennoch einen flexiblen Einsatz in verschiedenen Versorgungsstrukturen und wird unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht.

Im Train-the-Trainer (TTT) Rheumatologische Patientenschulung erfahren die Teilnehmer, wie sie aus dem Rahmenkonzept eine bedarfsgerechte Schulung für die Rheumatoide Arthritis oder die Axiale Spondyloarthritis ableiten können, um ein, für das eigene Setting maßgeschneidertes Schulungskonzept nach den Leitgedanken des Rahmenkonzept zu erhalten.

Den Schwerpunkt des TTT bilden jedoch Aspekte der Umsetzung: Die Teilnehmer erhalten die für die Schulung nötigen Materialien (Folien und Arbeitsblätter) und werden mit deren Einsatz vertraut gemacht. Schulungen zielen auf das Empowerment der Patienten ab, also auf eine Stärkung der Eigenverantwortung und des Selbstmanagements. Schulungsdozenten können hierfür passende, patientenorientierte didaktische Vermittlungsmöglichkeiten einsetzen, die im TTT vorgestellt und an Beispielen geübt werden.

Das TTT vermittelt also die notwendigen Inhalte und Kompetenzen, um nach dem TTT eine Schulung in der eigenen Einrichtung durchführen zu können. Mehr zum Rahmenkonzept finden Sie auf der Homepage der DGRh.

Inhalte des TTT

Teil 1: Ableitung und Anpassung eines Konzepts („Entwickler“)

Dauer: 2 Stunden:

  • Vorstellung des Rahmenkonzepts
  • Die Ziele von Schulung nach dem Rahmenkonzept
  • Analyse und Konkretisierung des eigenen Konzeptbedarfs
  • Ableitung eines individuellen Schulungskonzepts nach dem Rahmenkonzept
  • Diskussion von Umsetzungsfragen

 

Teil 2: Umsetzung einer Schulung („Anwender“)

Dauer: 6 Stunden:

  • Kennenlernen der Materialien der Rheumatologischen
  • Patientenschulung
  • Grundlagen patientenorientierter Vermittlungsmethoden
  • Auswahl und Anpassen von Methoden für die eigene Umsetzung Erproben und Üben ausgewählter Methoden

Patientenschulung in Frankfurt am Main - November

Strukturierte Patienteninformation Rheumatoide Arthritis (StruPI) – Train-the-Trainer

Inhalte

Wenn ein Mensch zum Patient wird, wenn Schmerzen nicht mehr einfach so von selbst weggehen, wenn man erfährt, daß man chronisch krank ist, verändert sich das Leben.

Die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“ bedeutet für den Betroffenen und meist auch seine Familie viele Fragen, Ängste und Herausforderungen.

Auch ein Therapiewechsel, sei es wegen fehlender Wirkung oder Nebenwirkungen, erfordert viel Aufklärungs- und Motivationsarbeit. In der Sprechstunde bleibt häufig nur wenig Zeit dafür. Eine chronische Krankheit erfordert aber das „Mitwissen“ und Mitmachen der Patienten.

Um Patienten einen Grundstock an Informationen zu vermitteln, wurde StruPI (strukturierte Patienteninformation) ins Leben gerufen. StruPI ist ein modulares Konzept für Patientenseminare in Praxen und Ambulanzen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende medizinische Informationen zur Krankheit, Diagnose und Therapie sowie zur Krankheitsbewältigung.

Das StruPI-Prinzip

  • Erstinformation des Patienten
  • drei konsekutive Veranstaltungen à 90 Minuten
  • Arzt und Rheumatologische Fachassistenz führen interaktiv mit den Teilnehmern den Kurs durch
  • maximal zwölf Patienten pro Veranstaltung
  • Vortrag, Mitmach-Elemente, Gespräch und Interaktion als didaktisches Prinzip
  • Verweis auf die weiterführende Patientenschulung und Hilfsangebote der Deutschen Rheuma-Liga

Alle Techniken werden individuell mittels Rollenspielen und Simulationen trainiert. Hohe Teilnahmebereitschaft und Mitarbeit wird erwünscht. Teilnehmen können max. 16 Personen pro Seminar. StruPI ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen und der Deutschen Rheuma-Liga.

Systemischer Lupus erythematodes

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Ziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmer Grundkonzepte des Managements des SLE aktiv umsetzen können. Dafür werden Pathophysiologie, klinische Ausprägung, Diagnostik und Therapie des Systemischen Lupus erythematodes in ihrer Bedeutung für die optimale Versorgung von Patienten mit SLE präsentiert und gemeinsam in Kleingruppen fallbezogen erarbeitet. Dies soll dazu beitragen, Betroffene früh zu diagnostizieren und mehr Sicherheit in ihrem Management zu entwickeln.

Aktuelle Veranstaltung

Treffpunkt Rheumatologie

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Ziel der Veranstaltung ist es, Allgemeinmedizinern, Internisten und anderen Fachärzten, die an der Rheumatologie interessiert sind, dass für die tägliche Praxis nötige Grundwissen in der Rheumatologie zu vermitteln. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen etwa zwei Prozent der Bevölkerung. Nicht immer ist die Diagnose leicht zu stellen. Zu wenige Rheumatologen stehen in der ambulanten Betreuung zur Verfügung. Dabei hat sich insbesondere die Therapie in diesem Fachbereich stark verändert.

Neue Diagnoseverfahren, neue Klassifikationen und völlig neue Behandlungsstrategien wurden in den letzten Jahren entwickelt. Die Rheumatologische Fortbildungsakademie will mit dieser Veranstaltungsreihe Fachärzten aller Fachrichtungen außerhalb der Rheumatologie, vor allem Allgemeinmedizinern, Internisten und Orthopäden in einer Halbtagesveranstaltung einen Überblick über den heutigen Stand von Diagnostik und Therapie bei den wichtigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vermitteln. Drei Rheumatologen und ein Experte in der Labordiagnostik rheumatischer Krankheiten haben den „Treffpunkt Rheumatologie“ konzipiert, um Wissen aufzufrischen und neue Trends aufzuzeigen. Denn Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind bei diesen Erkrankungen besonders wichtig, um irreversible Schäden zu verhindern. Das Vortragsprogramm wird durch einen eigenen Programmpunkt mit praxisrelevanten Fallbeispielen abgerundet.

Aktuelle Veranstaltung

Voneinander lernen – Rheumatologen und Hausärzte im Dialog

Inhalte

Was Hausärzte und Orthopäden erkennen und wissen sollten – ein Crashkurs aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Zusammenarbeit mit dem Hausärztebund, der Rheumaakademie und Arzneimittelexperten Hintergrund: Kaum ein anderes Fach in der Medizin hat in den letzten 15 Jahren so starken Wandel erfahren wie die Rheumatologie. Das liegt zum einen an der frühen konsequenten medikamentösen Intervention im Sinne von ‚treat-to-target‘. Zum anderen stehen inzwischen zehn Biologika und seit kurzem auch mehrere Biosimilars neben den kleinmolekularen Basistherapien zur Verfügung. Im Management von rheumatischen Erkrankungen tragen Hausärzte eine erhebliche Mitverantwortung, denn sie müssen so früh wie möglich erkennen, wann sie Patienten dem Rheumatologen zuweisen sollten.

Ziel: Erweiterung der Kenntnisse von primärversorgenden Ärzten hinsichtlich der Symptomerkennung, Diagnostik und Therapiebegleitung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen.

Vor diesem Hintergrund und auf Basis von Umfragen unter Rheumatologen, Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK und unabhängigen Arzneimittelexperten das Veranstaltungsformat „Voneinander lernen – Rheumatologen und Hausärzte im Dialog“ entwickelt. Im Gegensatz zu früheren Bestrebungen wurden zudem auch ‚betroffene‘ Hausärzte in die Entwicklung der Fortbildung mit eingebunden.