Medizinisches Assistenzpersonal

Rheumatologie zum Kennenlernen

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Die Rheumaakademie bietet Interessierten eine eintägige Veranstaltung an, die in die Rheumatologie einführen will. Die Autoren dieses Curriculums möchten die Grundzüge rheumatologischer Erkrankungen aufzeigen und einen Überblick über die Entstehungsursachen, die Häufigkeit der Erkrankungen, ihre Diagnostik und Therapie geben.

Der Kurs soll die Teilnehmer befähigen, mehr Verständnis für die Zusammenhänge in der Rheumatologie zu entwickeln. Die Grundzüge der wichtigsten rheumatischen Krankheitsbilder werden vermittelt.

Der Kurs ist für alle medizinischen Assistenzberufe geeignet, da ein globales Verständnis der Rheumatologie für alle notwendig ist, die sich mit dem rheumakranken Menschen beschäftigen.

Rheumatologische Fachassistenz – Grundkurs

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Die moderne Rheumatologie entwickelte sich in den vergangenen drei Jahrzehnten rasant und wurde damit zu einem der innovativsten und dynamischsten Fächer in der Medizin. Rheumatologisch-immunologische Forschung führte zu außergewöhnlichen Verbesserungen in Diagnostik und Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Dank dieser Fortschritte erreichen unsere Patienten heute in der täglichen Praxis Therapieziele, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren.

Frühe Diagnosestellung, engmaschige Krankheitskontrolle und intensives Therapiemonitoring bilden dabei entscheidende Bausteine. Diese Entwicklung erfordert eine intensivere Betreuung unserer Patienten bei gleichzeitig knapper werdenden Ressourcen. Auch die Patientenschulung – zu lehren beziehungsweise zu lernen, mit der chronischen Krankheit umzugehen und sie zu bewältigen – sind wichtige Elemente der langfristigen Betreuung chronisch kranker Menschen. Dadurch wächst der Bedarf an qualifiziertem medizinischem Fachpersonal mit einer spezialisierten Fortbildung zur beruflichen Tätigkeit in der Rheumatologie.

Noch immer stellt die Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung in Klinik und Praxis dar. Hierbei spielt die medizinische Assistenzkraft – gleichermaßen in der Praxis und in einer Rheumatologischen Schwerpunkt-Klinik – eine entscheidende Rolle. Denn sie unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, indem sie im Rahmen der Delegation arztentlastend tätig wird. Ziel muss eine flächendeckende und qualitativ bestmögliche Versorgung der Betroffenen sein. Dafür bedarf es einer strukturierten Fortbildung nicht nur des ärztlichen sondern auch des Assistenzpersonals. Diese Qualifizierung beschreibt seit April 2021 das Musterfortbildungscurriculum für Medizinische Fachangestellte „Rheumatologie“.

Die Rheumaakademie bietet seit vielen Jahren ein von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. und dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. anerkanntes Fortbildungscurriculum an, das zur Führung des Abschlusses „Rheumatologische Fachassistenz DGRh – BDRh“ befähigt. Dazu gehören neben dem hier beschriebenen Grundkurs auch Angebote, um Wissen aufzufrischen und zu erweitern. Die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs qualifiziert zur Teilnahme am Aufbaukurs für die Rheumatologische Fachassistenz –„RFAplus“.

Der Grundkurs vermittelt seine Kenntnisse an vier Wochenenden. Diese Qualifikation, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, kann bereits die rheumatologische Versorgung verbessern. Mit der Neuauflage und der Neukonzeption der praktischen Teile seit 2018 erlangt die Fortbildung mit ihren Inhalten noch mehr Alltagsrelevanz. Aufbauend auf diesem Grundmodul können zusätzliche Qualifikationen, z. B. zur stationären Pflege, erworben werden. Die Inhalte werden fortlaufend überarbeitet und angepasst.

Im Rahmen der fortlaufenden Entwicklung baut die Rheumaakademie auch das digitale Angebot aus. Auch Teile des Grundkurses werden in dem Zuge online angeboten, um ideale Lernbedingungen zu schaffen. Wir freuen uns und laden Sie ganz herzlich ein, die erstaunliche Vielfalt und die Besonderheiten der modernen Rheumatologie gemeinsam zu erfahren, zu erleben.

Ein erfolgreicher Abschluss beider Kurse (Grundkurs und RFAplus), ermöglicht den Erwerb der oben erwähnten Qualifikation im Rahmen des Musterfortbildungscurriculums der Bundesärztekammer – „Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten“. Dabei sind insgesamt 120 Unterrichtsstunden verteilt auf zwei Kurse zu absolvieren – dies innerhalb von maximal fünf Jahren. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung zum Kurs „RFAplus“ und auf der Website der Bundesärztekammer unter www.bundesaerztekammer.de/mfa/fortbildung.

Grundkurs in Nürnberg – Februar bis Mai (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Grundkurs in Berlin – Februar bis Mai (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Grundkurs in Frankfurt am Main - September bis Dezember (Präsenzkurs)

Grundkurs in Hamburg – September bis Dezember (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Rheumatologische Fachassistenz – Aufbaukurs „RFAplus“

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Der Kurs „RFAplus“ will die bereits in der Delegation arbeitende rheumatologische Fachassistenz dazu befähigen, ausgewählte Tätigkeiten in der rheumatologischen Versorgung stärker verantwortlich zu übernehmen. Dahinter steht das Ziel, die Versorgung von Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen zu verbessern. Auch gilt es, schwere Verlaufsformen von rheumatischen Erkrankungen optimal zu versorgen. Sozial-medizinische Problemfelder sollen im Kurs alltagstauglich aufbereitet und durch praktische Übungen ergänzt werden. Darüber hinaus dient der Kurs dazu, die Rolle der RFA zu stärken und schließlich auch an den betreffenden Schnittstellen Delegation rechtlich abzusichern. „RFAplus“ baut auf dem „Grundkurs Rheumatologische Fachassistenz DGRh–BDRh“ der Rheumaakademie auf.

Der Kurs greift – angelehnt an das Musterfortbildungscurriculum der Bundesärztekammer – die erweiterten Inhalte der „Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten“ auf und dient dazu, fachspezifische Kenntnisse zu erweitern. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung zum Grundkurs und auf der Website der Bundesärztekammer unter www.bundesaerztekammer.de/mfa/fortbildung.

Ergänzend zum Grundkurs vermittelt RFAplus weiterführende Kompetenzen und Inhalte, die über das Niveau der vorausgesetzten Ausbildung hinausgehen. Absolvierende können nach erfolgreichem Abschluss Ärztinnen und Ärzte bei diagnostischen Maßnahmen und Messungen unterstützen. Sie begleiten Patientinnen und Patienten im Diagnose- und Therapieprozess und übernehmen Aufgaben der Koordination und Überleitung auch an Schnittstellen der fachärztlichen ambulanten und der stationären Versorgung. Sie berücksichtigen dabei aktuelle Vertrags- und Versorgungsformen. Teilnehmende lernen darüber hinaus, mit Patienten und Angehörigen während des Aufenthalts in der Praxis oder Klinik situationsgerecht zu kommunizieren und diese zur aktiven Mitwirkung und zu Verhaltensänderungen zu motivieren. Sie handeln bei rheumatologischen Notfällen angemessen. Sie führen begleitende Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben durch und unterstützen Ärztinnen und Ärzte in der Organisation sozialer und rehabilitativer Leistungen bei beeinträchtigter Teilhabe des Patienten.

Im Sinne des „lebenslangen Lernens“ vermitteln wir neues Wissen, neue Methoden sowie Arbeitstechniken und -verfahren selbstständig umsetze. Wir freuen uns auf wissbegierige Teilnehmende, die Freude an kreativer Gestaltung des Arbeitsalltages haben und anderen in der Interaktion ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Aufbaukurs RFAplus in Berlin - Oktober bis Januar (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Rheumatologische Fachassistenz – Refresh- und Updatekurs

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Der Refresh- und Updatekurs der Rheumatologischen Fachassistenz soll auf der einen Seite wichtige Erkenntnisse wiederholen und vertiefen, auf der anderen Seite die modernen Entwicklungen in dem sich rasant entwickelnden Fach der internistischen Rheumatologie vermitteln. Im Alltag erleben Sie ja die rasche Einführung neuer Therapien, insbesondere neuer Biologika. Der differenzierte Einsatz moderner Diagnostik und Therapie, neue Erkenntnisse zu Therapiestrategien und Therapiesicherheit werden Ihnen an diesem Wochenende vermittelt.

Neu sind interaktive Elemente, in denen wir gemeinsam den „kniffligen“ Fall, den vermeidbaren Fehler oder andere Fallstricke aus der täglichen Arbeit bearbeiten. Neben theoretischem Wissen werden Sie praktische Tipps und Erfahrungen mit nach Hause nehmen, die Ihnen Ihre Arbeit erleichtern. Neben dem direkten Austausch in kleinen Gruppen ergänzt ein Skript mit den Inhalten der Vorträge und vertiefenden Informationen den Refresh- und Updatekurs.

Refresh- und Updatekurs -virtuell- vom 19. bis 20. Juni 2021
(Terminverschiebung - neuer Termin folgt)

Refresh- und Updatekurs in München vom 27. bis 28. November 2021

Strukturierte Patienteninformation Rheumatoide Arthritis (StruPI) – Train-the Trainer

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Wenn ein Mensch zum Patient wird, wenn Schmerzen nicht mehr einfach so von selbst weggehen, wenn man erfährt, daß man chronisch krank ist, verändert sich das Leben. Die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“ bedeutet für den Betroffenen und meist auch seine Familie viele Fragen, Ängste und Herausforderungen.

Auch ein Therapiewechsel, sei es wegen fehlender Wirkung oder Nebenwirkungen, erfordert viel Aufklärungs- und Motivationsarbeit. In der Sprechstunde bleibt häufig nur wenig Zeit dafür. Eine chronische Krankheit erfordert aber das „Mitwissen“ und Mitmachen der Patienten.

Um Patienten einen Grundstock an Informationen zu vermitteln, wurde StruPI (strukturierte Patienteninformation) ins Leben gerufen. StruPI ist ein modulares Konzept für Patientenseminare in Praxen und Ambulanzen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende medizinische Informationen zur Krankheit, Diagnose und Therapie sowie zur Krankheitsbewältigung.

Das StruPI-Prinzip

  • Erstinformation des Patienten
  • drei konsekutive Veranstaltungen à 90 Minuten
  • Arzt und Rheumatologische Fachassistenz führen interaktiv mit den Teilnehmern den Kurs durch
  • maximal zwölf Patienten pro Veranstaltung
  • Vortrag, Mitmach-Elemente, Gespräch und Interaktion als didaktisches

Prinzip

  • Verweis auf die weiterführende Patientenschulung und Hilfsangebote der Deutschen Rheuma-Liga

Train-the-Trainer-Seminar StruPI

Im Train the-Trainer Seminar lernen Sie:

  • Wie moderiere ich eine Patientengruppe?
  • Wie gehe ich auf unterschiedliche Fragen der Patienten ein, ohne den
  • Faden zu verlieren?
  • Wie nutze ich Medien, teilnehmeraktivierende Methoden?
  • Wie präsentiere ich mich einem Publikum?
  • Wie bediene ich professionell Beamer, Computer, Flip Chart?

Alle Techniken werden individuell mittels Rollenspielen und Simulationen trainiert. Hohe Teilnahmebereitschaft und Mitarbeit wird erwartet. Teilnehmen können max. 16 Personen pro Seminar. StruPI ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen und der Deutschen Rheuma-Liga.

Rheumatologische Patientenschulung: Train-the-Trainer-Seminar

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Patientenschulungen haben in der Rheumatologie eine lange Tradition. Um der Weiterentwicklung der Leitlinien und den internationalen Empfehlungen zu Patientenschulungen sowie veränderte Versorgungsstrukturen gerecht werden zu können, hat die DGRh (zusammen mit der DRL, der DVMB und dem VRA) ein neues Rahmenkonzept für Rheumatologische Patientenschulungen entwickelt. Das Rahmenkonzept beinhaltet evidenzbasierte Konzepte, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und entspricht international konsentierten Empfehlungen für Psychoedukation. Es ermöglicht dennoch einen flexiblen Einsatz in verschiedenen Versorgungsstrukturen und wird unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht.

Im Train-the-Trainer (TTT) Rheumatologische Patientenschulung erfahren die Teilnehmer, wie sie aus dem Rahmenkonzept eine bedarfsgerechte Schulung für die Rheumatoide Arthritis oder die Axiale Spondyloarthritis ableiten können, um ein, für das eigene Setting maßgeschneidertes Schulungskonzept nach den Leitgedanken des Rahmenkonzept zu erhalten.

Den Schwerpunkt des TTT bilden jedoch Aspekte der Umsetzung: Die Teilnehmer erhalten die für die Schulung nötigen Materialien (Folien und Arbeitsblätter) und werden mit deren Einsatz vertraut gemacht. Schulungen zielen auf das Empowerment der Patienten ab, also auf eine Stärkung der Eigenverantwortung und des Selbstmanagements. Schulungsdozenten können hierfür passende, patientenorientierte didaktische Vermittlungsmöglichkeiten einsetzen, die im TTT vorgestellt und an Beispielen geübt werden.

Das TTT vermittelt also die notwendigen Inhalte und Kompetenzen, um nach dem TTT eine Schulung in der eigenen Einrichtung durchführen zu können. Mehr zum Rahmenkonzept finden Sie auf der Homepage der DGRh.

Inhalte des TTT

Teil 1: Ableitung und Anpassung eines Konzepts („Entwickler“)

Dauer: 2 Stunden:

  • Vorstellung des Rahmenkonzepts
  • Die Ziele von Schulung nach dem Rahmenkonzept
  • Analyse und Konkretisierung des eigenen Konzeptbedarfs
  • Ableitung eines individuellen Schulungskonzepts nach dem Rahmenkonzept
  • Diskussion von Umsetzungsfragen

 

Teil 2: Umsetzung einer Schulung („Anwender“)

Dauer: 6 Stunden:

  • Kennenlernen der Materialien der Rheumatologischen
  • Patientenschulung
  • Grundlagen patientenorientierter Vermittlungsmethoden
  • Auswahl und Anpassen von Methoden für die eigene Umsetzung Erproben und Üben ausgewählter Methoden

Patientenschulung in Frankfurt am Main - November

Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle Praktisch

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Das Format „Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle praktisch“ soll die Fähigkeit vermitteln, Gelenkflüssigkeit auf Kristalle zu untersuchen.

In kleinen Gruppen wird der standardisierte Untersuchungsgang von der Lichtmikroskopie über die einfache hin zur kompensierten Polarisationsmikroskopie geübt. Dabei wird gelernt, die von ihrer Größe, Morphe und Polarisationsverhalten unterschiedlichen Urat- und CPPD-Kristalle zu unterscheiden.

Aktuelle Veranstaltung