Medizinisches Assistenzpersonal

Rheumatologie zum Kennenlernen

Inhalte

Die Rheumaakademie bietet Interessierten eine eintägige Veranstaltung an, die in die Rheumatologie einführen will. Die Autoren dieses Curriculums möchten die Grundzüge rheumatologischer Erkrankungen aufzeigen und einen Überblick über die Entstehungsursachen, die Häufigkeit der Erkrankungen, ihre Diagnostik und Therapie geben.

Der Kurs soll die Teilnehmer befähigen, mehr Verständnis für die Zusammenhänge in der Rheumatologie zu entwickeln. Die Grundzüge der wichtigsten rheumatischen Krankheitsbilder werden vermittelt.

Der Kurs ist für alle medizinischen Assistenzberufe geeignet, da ein globales Verständnis der Rheumatologie für alle notwendig ist, die sich mit dem rheumakranken Menschen beschäftigen.

Rheumatologische Fachassistenz – Grundkurs

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Die moderne Rheumatologie hat sich in den letzten Jahren zu einem der innovativsten und dynamischsten Fächer in der Medizin entwickelt. Immunologische Forschung hat zu außergewöhnlichen Verbesserungen in der Diagnostik und Therapie der rheumatischen Erkrankungen geführt. Durch diese Fortschritte werden Therapieziele für unsere Patienten in der täglichen Praxis erreicht, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren.

Frühe Diagnosestellung, engmaschige Krankheitskontrolle und intensives Therapiemonitoring sind hier entscheidende Bausteine. Diese Entwicklung erfordert eine intensivere Betreuung unserer Patienten bei gleichzeitig knapper werdenden Ressourcen. Auch die Patientenschulung, das Lernen die chronische Krankheit zu bewältigen, sind ganz wichtige Elemente der langfristigen Betreuung chronisch kranker Menschen.

Hier spielt die medizinische Assistenzkraft – egal ob in der Praxis oder in einer Rheumatologischen Schwerpunkt-Klinik – eine entscheidende Rolle.

Die Rheumaakademie bietet ein von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen anerkanntes Curriculum an, das zur Führung des Abschlusses „Rheumatologische Fachassistenz DGRh – BDRh“ berechtigt. Dieser Abschluss ist eine der Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Rheumatologische Fachassistenz – Aufbaukurs „RFAplus“

An vier Wochenenden werden diese besonderen Qualifikationen vermittelt. Durch diese Qualifikation, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, kann die rheumatologische Versorgung verbessert werden. Mit der Neuauflage und der Neukonzeption der praktischen Teile seit 2018 wird noch mehr Alltagsrelevanz erreicht. Aufbauend auf diesem Grundmodul können zusätzliche Qualifikationen, z. B. zur stationären Pflege, erworben werden.

Im Rahmen der fortlaufenden Entwicklung des Grundkurses Rheumatologische Fachassistenz wird die Rheumaakademie ab 2021 das digitale Angebot ausbauen. Zukünftig werden Teile des Grundkurses online angeboten, um ideale Lernbedingungen zu schaffen.

Wir freuen uns und laden Sie ganz herzlich ein, die erstaunliche Vielfalt und die Besonderheiten der modernen Rheumatologie gemeinsam zu erfahren, zu erleben.

Grundkurs in Nürnberg – Februar bis Mai (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Grundkurs in Berlin – Februar bis Mai (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Grundkurs in Franfurt am Main - September bis Dezember (Präsenzkurs)

Grundkurs in Hamburg – September bis Dezember (Hybridkurs mit virtuellen Anteilen)

Rheumatologische Fachassistenz – Aufbaukurs „RFAplus“

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Der Kurs will die in der Delegation tätigen rheumatologische Fachassistenz dazu befähigen, ausgewählte Tätigkeiten in der rheumatologischen Versorgung verantwortlich zu übernehmen. Dahinter steht das Ziel, die Versorgung von Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen zu verbessern.

Darüber hinaus dient der Kurs dazu, die Rolle der RFA zu stärken und schließlich auch die Delegation rechtlich abzusichern. „RFAplus“ baut auf dem Grundkurs Rheumatologische Fachassistenz der Rheumaakademie auf.

Die Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen stellt eine besondere Herausforderung für medizinische Assistenzberufe in Klinik und Praxis dar. Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten werden in diesem Kurs erweitert und verbessert, um diese Patienten, die in der Regel unter besonders schweren Verlaufsformen von rheumatischen Erkrankungen leiden, optimal zu versorgen.

Der Kurs bietet die Möglichkeit, Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen zu ergänzen und Fähigkeiten weiter zu entwickeln, die im Alltag in der Kommunikation und komplexen Behandlung eines chronisch rheumatisch Erkrankten hilfreich sind. Hierzu bieten wir interaktive Seminare mit viel Bezug zum Praxisalltag u. a. zu Themen wie Umgang und Schulung zu rheumatologischen Therapien, Wundmanagement, Patientenmanagement und ökonomische Aspekte im Krankenhaus und in der Praxis, Interaktion und Kommunikation im Team und mit unseren Patienten an. Auch die aktuellen Entwicklungen bezüglich der zunehmenden Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung mit den jeweiligen Besonderheiten sollen zu regen Diskussionen und kollegialem Austausch und Verständigung anregen.

Insbesondere sozial-medizinische Problemfelder wollen wir in einem neuen interaktiven Seminar mit vielen praktischen Übungen alltagstauglich aufbereiten. Wir freuen uns auf neugierige und erfahrene Teilnehmer/innen, die Freude an kreativer Gestaltung des Arbeitsalltages haben und allen gern auch ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Bereits 2019 wurde der erste Kurs als Pilotprojekt erfolgreich in Berlin durchgeführt.

Rheumatologische Fachassistenz – Refresh- und Updatekurs

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Der Refresh- und Updatekurs der Rheumatologischen Fachassistenz soll auf der einen Seite wichtige Erkenntnisse wiederholen und vertiefen, auf der anderen Seite die modernen Entwicklungen in dem sich rasant entwickelnden Fach der internistischen Rheumatologie vermitteln. Im Alltag erleben Sie ja die rasche Einführung neuer Therapien, insbesondere neuer Biologika. Der differenzierte Einsatz moderner Diagnostik und Therapie, neue Erkenntnisse zu Therapiestrategien und Therapiesicherheit werden Ihnen an diesem Wochenende vermittelt.

Neu sind interaktive Elemente, in denen wir gemeinsam den „kniffligen“ Fall, den vermeidbaren Fehler oder andere Fallstricke aus der täglichen Arbeit bearbeiten. Neben theoretischem Wissen werden Sie praktische Tipps und Erfahrungen mit nach Hause nehmen, die Ihnen Ihre Arbeit erleichtern. Neben dem direkten Austausch in kleinen Gruppen ergänzt ein Skript mit den Inhalten der Vorträge und vertiefenden Informationen den Refresh- und Updatekurs.

Refresh- und Updatekurs -virtuell- vom 19. bis 20. Juni 2021
(Terminverschiebung - neuer Termin folgt)

Refresh- und Updatekurs in München vom 27. bis 28. November 2021

Strukturierte Patienteninformation Rheumatoide Arthritis (StruPI) – Train-the Trainer

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Wenn ein Mensch zum Patient wird, wenn Schmerzen nicht mehr einfach so von selbst weggehen, wenn man erfährt, daß man chronisch krank ist, verändert sich das Leben. Die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“ bedeutet für den Betroffenen und meist auch seine Familie viele Fragen, Ängste und Herausforderungen.

Auch ein Therapiewechsel, sei es wegen fehlender Wirkung oder Nebenwirkungen, erfordert viel Aufklärungs- und Motivationsarbeit. In der Sprechstunde bleibt häufig nur wenig Zeit dafür. Eine chronische Krankheit erfordert aber das „Mitwissen“ und Mitmachen der Patienten.

Um Patienten einen Grundstock an Informationen zu vermitteln, wurde StruPI (strukturierte Patienteninformation) ins Leben gerufen. StruPI ist ein modulares Konzept für Patientenseminare in Praxen und Ambulanzen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende medizinische Informationen zur Krankheit, Diagnose und Therapie sowie zur Krankheitsbewältigung.

Das StruPI-Prinzip

  • Erstinformation des Patienten
  • drei konsekutive Veranstaltungen à 90 Minuten
  • Arzt und Rheumatologische Fachassistenz führen interaktiv mit den Teilnehmern den Kurs durch
  • maximal zwölf Patienten pro Veranstaltung
  • Vortrag, Mitmach-Elemente, Gespräch und Interaktion als didaktisches

Prinzip

  • Verweis auf die weiterführende Patientenschulung und Hilfsangebote der Deutschen Rheuma-Liga

Train-the-Trainer-Seminar StruPI

Im Train the-Trainer Seminar lernen Sie:

  • Wie moderiere ich eine Patientengruppe?
  • Wie gehe ich auf unterschiedliche Fragen der Patienten ein, ohne den
  • Faden zu verlieren?
  • Wie nutze ich Medien, teilnehmeraktivierende Methoden?
  • Wie präsentiere ich mich einem Publikum?
  • Wie bediene ich professionell Beamer, Computer, Flip Chart?

Alle Techniken werden individuell mittels Rollenspielen und Simulationen trainiert. Hohe Teilnahmebereitschaft und Mitarbeit wird erwartet. Teilnehmen können max. 16 Personen pro Seminar. StruPI ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren, dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen und der Deutschen Rheuma-Liga.

Rheumatologische Patientenschulung: Train-the-Trainer-Seminar

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Patientenschulungen haben in der Rheumatologie eine lange Tradition. Um der Weiterentwicklung der Leitlinien und den internationalen Empfehlungen zu Patientenschulungen sowie veränderte Versorgungsstrukturen gerecht werden zu können, hat die DGRh (zusammen mit der DRL, der DVMB und dem VRA) ein neues Rahmenkonzept für Rheumatologische Patientenschulungen entwickelt. Das Rahmenkonzept beinhaltet evidenzbasierte Konzepte, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und entspricht international konsentierten Empfehlungen für Psychoedukation. Es ermöglicht dennoch einen flexiblen Einsatz in verschiedenen Versorgungsstrukturen und wird unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht.

Im Train-the-Trainer (TTT) Rheumatologische Patientenschulung erfahren die Teilnehmer, wie sie aus dem Rahmenkonzept eine bedarfsgerechte Schulung für die Rheumatoide Arthritis oder die Axiale Spondyloarthritis ableiten können, um ein, für das eigene Setting maßgeschneidertes Schulungskonzept nach den Leitgedanken des Rahmenkonzept zu erhalten.

Den Schwerpunkt des TTT bilden jedoch Aspekte der Umsetzung: Die Teilnehmer erhalten die für die Schulung nötigen Materialien (Folien und Arbeitsblätter) und werden mit deren Einsatz vertraut gemacht. Schulungen zielen auf das Empowerment der Patienten ab, also auf eine Stärkung der Eigenverantwortung und des Selbstmanagements. Schulungsdozenten können hierfür passende, patientenorientierte didaktische Vermittlungsmöglichkeiten einsetzen, die im TTT vorgestellt und an Beispielen geübt werden.

Das TTT vermittelt also die notwendigen Inhalte und Kompetenzen, um nach dem TTT eine Schulung in der eigenen Einrichtung durchführen zu können. Mehr zum Rahmenkonzept finden Sie auf der Homepage der DGRh.

Inhalte des TTT

Teil 1: Ableitung und Anpassung eines Konzepts („Entwickler“)

Dauer: 2 Stunden:

  • Vorstellung des Rahmenkonzepts
  • Die Ziele von Schulung nach dem Rahmenkonzept
  • Analyse und Konkretisierung des eigenen Konzeptbedarfs
  • Ableitung eines individuellen Schulungskonzepts nach dem Rahmenkonzept
  • Diskussion von Umsetzungsfragen

 

Teil 2: Umsetzung einer Schulung („Anwender“)

Dauer: 6 Stunden:

  • Kennenlernen der Materialien der Rheumatologischen
  • Patientenschulung
  • Grundlagen patientenorientierter Vermittlungsmethoden
  • Auswahl und Anpassen von Methoden für die eigene Umsetzung Erproben und Üben ausgewählter Methoden

Patientenschulung in Frankfurt am Main - November

Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle Praktisch

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Das Format „Polarisationsmikroskopie von Synovialflüssigkeit – Kristalle praktisch“ soll die Fähigkeit vermitteln, Gelenkflüssigkeit auf Kristalle zu untersuchen.

In kleinen Gruppen wird der standardisierte Untersuchungsgang von der Lichtmikroskopie über die einfache hin zur kompensierten Polarisationsmikroskopie geübt. Dabei wird gelernt, die von ihrer Größe, Morphe und Polarisationsverhalten unterschiedlichen Urat- und CPPD-Kristalle zu unterscheiden.

Aktuelle Veranstaltung