Virtueller Workshop des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken e.V. 2026

Thema: Was ändert sich durch die neue Gesetzgebung im Rahmen der Krankenhausreform auch für die akutstationäre Rheumatologie?

Die aktuelle Krankenhausreform in Deutschland wird besonders geprägt durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) und das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Hierdurch sind nicht nur Veränderungen der Krankenhausstrukturen vorgegeben, sondern auch ein Paradigmenwechsel hinsichtlich der Krankenhausvergütungen mit Einführung von leistungsgruppenbezogenen Vorhaltepauschalen. 
Für die Neuordnung der Krankenhausstrukturen steht ab 2026 bis 2035 ein Transformationsfonds mit einem Volumen von 50 Mrd. zur Verfügung. Hinsichtlich der Planung der 61 Leistungsgruppen müssen die einzelnen Krankenhausstandorte möglichst noch in 2026 entsprechende Anträge an die Gesundheitsministerien der jeweiligen Bundesländer stellen. Die leistungsgruppenbezogenen Vorhaltepauschalen werden durch das InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) mittels des Leistungsgruppengroupers jährlich ermittelt werden. Die Herausforderungen der Krankenhäuser durch die notwendigen Strukturanpassungen und die Neuplanung der Krankenhausvergütung (60 % über Vorhaltepauschalen, 40 % über rDRGs) werden noch gesteigert durch die geplanten Sparmaßnahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes wie auch durch die Einführung der LOPS-Richtlinie und eines neuen Rahmenkonzeptes hinsichtlich der MD-Prüfungen.

Programm

Montag, 16. November 2026, 17:00 bis 20:10 Uhr, virtuell

17:00 - 17:10 Uhr Begrüßung und EinleitungProf. Dr. med. Johannes Strunk (Köln), Prof. Dr. Heinz-Jürgen Lakomek (Minden)
17:10 - 18:20 Uhr Krankenhausfinanzierung 2027 und Ausblick auf 2028 aus Sicht der RheumatologieDr. med. Wolfgang Fiori (Senden)
18:20 - 19:10 Uhr Krankenhausreform, Anhebung der Prüfquoten für Kliniken, … Die Reformen aus Sicht des MD NordDr. Andreas Krokotsch
19:10 - 20:00 Uhr Häufigkeit und Management interstitieller Lungenerkrankungen in der stationären RheumatologiePriv. Doz. Dr. Falk Schumacher (Köln)
20:00 - 20:10 UhrAbschlussmoderationProf. Dr. med. Johannes Strunk (Köln), Prof. Dr. Heinz-Jürgen Lakomek (Minden)

Inhalte

Was ändert sich durch die neue Gesetzgebung im Rahmen der Krankenhausreform auch für die akutstationäre Rheumatologie?

Gebühren

Kostenfrei

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Heinz-Jürgen Lakomek

Herr Prof. Dr. med. Heinz-Jürgen Lakomek war 29 Jahre der Direktor der Klinik für Rheumatologie im Klinikum Minden bis November 2019. Seit 2008 leitete er zusätzlich die Klinik für Geriatrie im Johannes Wesling Klinikum Minden. Seit 2016 gibt er sein Wissen als Lehrstuhlinhaber der Universitätsklinik für Geriatrie im JWK an die Studierenden des Medizin Campus OWL der RUB weiter. 1998 gehörte Herr Prof. Lakomek dem Gründungsvorstand des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken (VRA) an. In dieser Position initiierte er für den VRA Projekte zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität für die akutstationäre Rheumatologie, hierbei gelang es seit 2007 das KOBRA-Projekt (Kontinuierliches Outcome Benchmarking in der Rheumatologischen Akutversorgung) bis heute erfolgreich zu implementieren (aktuell 30 KOBRA-Klinken im VRA). Gemeinsam mit der DRG-Research-Group (Herrn Prof. Norbert Roeder, Herrn Dr. Fiori) gelang seit 2004 die DRG-Implementierung in die akutstationäre Rheumatologie. Foto © photocase.de/Hindemitt Klinikseelsorge

Prof. Dr. med. Johannes Strunk

Prof. Strunk leitet als Chefarzt die Klinik für Rheumatologie im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln. Hier ist er gleichzeitig Ärztlicher Direktor eines rheumatologischen MVZ und Teamleiter der ASV (Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung) „Rheuma am Rhein“. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat er sich mit der Evaluation und Etablierung neuer sonographischer Techniken bei der Gelenkuntersuchung beschäftigt und führt regelmäßig DEGUM Sonographiekurse durch. Nach Stationen in Limburg an der Lahn und Bad Nauheim / Giessen (Kerckhoff-Klinik) ist er seit 2008 in Köln. Als Vorsitzender des DGRh-Rheumazentrums Aachen-Köln-Bonn organisiert er Fort- und Weiterbildung in der Region und engagiert sich zudem im Vorstand des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken (VRA). Foto © Krankenhaus Porz am Rhein

Referenten

Dr. med. Wolfgang Fiori

Dr. med. Wolfgang Fiori ist Arzt und war nach seiner Tätigkeit in der Patientenversorgung (Neurologie/Innere Medizin) 15 Jahre im Medizincontrolling/Geschäftsbereich Medizinisches Management des Universitätsklinikums Münster tätig. Seit 2017 berät er freiberuflich Akteure des Gesundheitswesens zu Aspekten der Krankenhausfinanzierung und -planung. Als Mitglied der DRG-Research-Group unterstützt er seit mehr als 20 Jahren medizinische Fachgesellschaften und Trägerverbände. Die Zusammenarbeit mit dem Verband rheumatologischer Akutkliniken e.V. (VRA) reicht bereits bis in das Jahr 2002 zurück. Seit 2023 begleitet er die gemeinsame AG „Krankenhausfinanzierung“ des VRA und der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Immunologie e.V. (DGRh). Foto © Roeder & Partner

Dr. Andreas Krokotsch

Prof. Dr. med. Heinz-Jürgen Lakomek

Herr Prof. Dr. med. Heinz-Jürgen Lakomek war 29 Jahre der Direktor der Klinik für Rheumatologie im Klinikum Minden bis November 2019. Seit 2008 leitete er zusätzlich die Klinik für Geriatrie im Johannes Wesling Klinikum Minden. Seit 2016 gibt er sein Wissen als Lehrstuhlinhaber der Universitätsklinik für Geriatrie im JWK an die Studierenden des Medizin Campus OWL der RUB weiter. 1998 gehörte Herr Prof. Lakomek dem Gründungsvorstand des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken (VRA) an. In dieser Position initiierte er für den VRA Projekte zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität für die akutstationäre Rheumatologie, hierbei gelang es seit 2007 das KOBRA-Projekt (Kontinuierliches Outcome Benchmarking in der Rheumatologischen Akutversorgung) bis heute erfolgreich zu implementieren (aktuell 30 KOBRA-Klinken im VRA). Gemeinsam mit der DRG-Research-Group (Herrn Prof. Norbert Roeder, Herrn Dr. Fiori) gelang seit 2004 die DRG-Implementierung in die akutstationäre Rheumatologie. Foto © photocase.de/Hindemitt Klinikseelsorge

Dr. med. Falk Schumacher

Falk Schumacher studierte von 2008 bis 2014 Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach der Approbation und Promotion setzte er seine Ausbildung im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln fort. Dort erwarb er 2020 den Facharzt für Innere Medizin und 2023 den Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie. Seit 2024 ist er als Oberarzt und Leiter der Studienambulanz in der Klinik für Rheumatologie am Krankenhaus Porz am Rhein in Köln tätig. In dieser Rolle verantwortet er die Koordination klinischer Studien und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit als ASV-Koordinator der ASV Rheuma am Rhein. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Lungenbeteiligung bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen sowie in der Versorgungsforschung. Darüber hinaus engagiert er sich aktiv in der Studentischen Lehre und rheumatologischen Nachwuchsförderung. Foto © Falk Schumacher

Prof. Dr. med. Johannes Strunk

Prof. Strunk leitet als Chefarzt die Klinik für Rheumatologie im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln. Hier ist er gleichzeitig Ärztlicher Direktor eines rheumatologischen MVZ und Teamleiter der ASV (Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung) „Rheuma am Rhein“. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat er sich mit der Evaluation und Etablierung neuer sonographischer Techniken bei der Gelenkuntersuchung beschäftigt und führt regelmäßig DEGUM Sonographiekurse durch. Nach Stationen in Limburg an der Lahn und Bad Nauheim / Giessen (Kerckhoff-Klinik) ist er seit 2008 in Köln. Als Vorsitzender des DGRh-Rheumazentrums Aachen-Köln-Bonn organisiert er Fort- und Weiterbildung in der Region und engagiert sich zudem im Vorstand des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken (VRA). Foto © Krankenhaus Porz am Rhein

zur Anmeldung

Virtueller Workshop des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken e.V. 2026

16. November 2026, 17:00 - 20:10 UhrZoomVirtuell

Zielgruppe
VRA-Mitglieder und andere eingeladene Interessierte

Kosten
Kostenfrei

Veranstalter
Verband Rheumatologischer Akutkliniken e.V.

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
70

zur Anmeldung

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

Ihre Ansprechpartnerin: Sabrina Petersen
Tel.: + 49 30 240 484 - 78
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: sabrina.petersen@rheumaakademie.de

Veranstaltungsort

Virtuelle Zoom-Veranstaltung