Physikalische Medizin und neue Heilmittelverordnung in der Rheumatologie (im Rahmen eines "Weiterbildungswochenendes Rheumatologie")

Der Termin ist abgesagt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Zur Information: Für eine Teilnahme an der Veranstaltung gilt die 2G-plus-Regel (geimpft nach aktuellen Empfehlungen und/oder genesen + tagesaktuell getestet)


Erkenntnisgewinn

  • Biomechanische Besonderheiten bei entzündlich-rheumatischen Krankheiten
  • Methodik physikalischer und physiotherapeutischer Interventionen
  • Möglichkeiten der Ergotherapie und Einsatz von Hilfsmitteln
  • Einsatz physikalischer Therapie im Kontext von „Treat to Participation“
  • Gezielte Verordnung von Heilmitteln und Hilfsmitteln

Inhalte

Physikalische Medizin und Rehabilitation sind unverzichtbare Bestandteile einer leitlinien- und bedarfsgerechten rheumatologischen Versorgung mit dem Ziel „Treat to participation“. Dieser Kurs vermittelt neben den Grundlagen der Pathophysiologie rheumatischer Krankheiten und der evidenzbasierten Wirkweise physikalischer Medizin die notwendigen Kernkompetenzen zu Indikation und Verordnung.

Entsprechend der Weiterbildungsordnung für Rheumatologie werden vor allem Kenntnisse zu krankengymnastischen, ergotherapeutischen und physikalischen Behandlungsprinzipien, einschließlich Verordnung und Funktionsüberprüfung von Orthesen und Hilfsmitteln, vermittelt. Für die fachgerechte Beratung der Patient/innen und zur Verordnung von Leistungen zur Rehabilitation werden wesentliche Inhalte nach den Rehabilitations-richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses dargestellt, die für erfolgreiche Rehabilitationsanträge bei verschiedenen Trägern relevant sind. Durch praktische Demonstration und fallorientierte Beispiele, konkrete Verordnungshinweise mit Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeits- bzw. Budgetaspekten ist der Kurs praxisnah gestaltet.

Programm

  • Lernziele des Kurses „Physikalische Medizin und neue Heilmittelverordnung in der Rheumatologie“
  • Evidenzbasierte physikalische Medizin
  • Pathophysiologisch orientierter Einsatz physikalischer Medizin und Hilfsmittel
  • Physikalische Therapie in der Rehabilitation
  • Physiotherapie und Ergotherapie, Diagnostik, Methoden, praktische Übungen
  • Fallbeispiele praktischer Verordnung von Physio- und Ergotherapie
  • Heilmittel richtig verordnen – Hilfsmittel nicht vergessen
  • Erfolgskontrolle, Kursevaluation

Wissenschaftliche Leitung

Dr. med. Joachim Michael Engel

Heute rheumatologisches Urgestein und Ehrenmitglied der DGRh wurde ich 1948 in Düsseldorf geboren, ging dort zur Schule bis zum Abitur 1966. Danach Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln mit Staatsexamen 1973 und Approbation 1974. Am Staatlichen Rheumakrankenhaus Baden Baden unter Prof Martin Franke ab 1975 Weiterbildung als Internist und Rheumatologe, unter Prof. Zeh Karlsruhe internistische Weiterbildung ab 1983 mit Abschluß als Internist und Rheumatologe 1985. Danach Aufbau der rheumatologische Akutabteilung an der Rheumaklinik Bad Bramstedt als Oberarzt unter Dr. Gerhard Josenhans. Wechsel als Chefarzt zum Aufbau und Leitung der Rheumaklinik Tegernsee der LVA Niederbayern-Oberpfalz 1987-1992. Anschließend rheumatologische Privatpraxis in München bis 1993 zur Berufung als Chefarzt der Rheumaklinik Eisenmoorbad in Bad Liebenwerda. 2004 Gründung des Gesundheitszentrums und MVZ Epikur in Bad Liebenwerda. Dort als Ärztlicher Direktor und in rheumatologischer Schwerpunktpraxis bis heute tätig. Foto © privat

Prof. Dr. med. Uwe Lange

Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Lange war nach seinem Studium der Humanmedizin als Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie, Zusatzbezeichnungen: Physikalische Therapie und Balneologie, Sportmedizin, Osteologe DVO, tätig. Im März 2011 erfolgte seine Berufung auf die Professur Internistische Rheumatologie, Osteologie und Physikalische Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Heute ist er Direktor der Abteilung Physikalische Medizin und Osteologie sowie stellvertretender Direktor der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie Campus Kerckhoff Universität Gießen – mit den Standorten Gießen und Bad Nauheim. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Uwe Lange umfassen die Teildisziplinen Migrantenosteomalazie, Osteoimmunologie, Osteogenetik, Mikrozirkulationsstörungen bei rheumatischen Erkrankungen, Methodenforschung physikalische Therapie und Molekulare Physikalische Medizin. Foto © privat

Referenten

Dr. med. Joachim Michael Engel

Heute rheumatologisches Urgestein und Ehrenmitglied der DGRh wurde ich 1948 in Düsseldorf geboren, ging dort zur Schule bis zum Abitur 1966. Danach Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln mit Staatsexamen 1973 und Approbation 1974. Am Staatlichen Rheumakrankenhaus Baden Baden unter Prof Martin Franke ab 1975 Weiterbildung als Internist und Rheumatologe, unter Prof. Zeh Karlsruhe internistische Weiterbildung ab 1983 mit Abschluß als Internist und Rheumatologe 1985. Danach Aufbau der rheumatologische Akutabteilung an der Rheumaklinik Bad Bramstedt als Oberarzt unter Dr. Gerhard Josenhans. Wechsel als Chefarzt zum Aufbau und Leitung der Rheumaklinik Tegernsee der LVA Niederbayern-Oberpfalz 1987-1992. Anschließend rheumatologische Privatpraxis in München bis 1993 zur Berufung als Chefarzt der Rheumaklinik Eisenmoorbad in Bad Liebenwerda. 2004 Gründung des Gesundheitszentrums und MVZ Epikur in Bad Liebenwerda. Dort als Ärztlicher Direktor und in rheumatologischer Schwerpunktpraxis bis heute tätig. Foto © privat

Prof. Dr. med. Uwe Lange

Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Lange war nach seinem Studium der Humanmedizin als Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie, Zusatzbezeichnungen: Physikalische Therapie und Balneologie, Sportmedizin, Osteologe DVO, tätig. Im März 2011 erfolgte seine Berufung auf die Professur Internistische Rheumatologie, Osteologie und Physikalische Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Heute ist er Direktor der Abteilung Physikalische Medizin und Osteologie sowie stellvertretender Direktor der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie Campus Kerckhoff Universität Gießen – mit den Standorten Gießen und Bad Nauheim. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Uwe Lange umfassen die Teildisziplinen Migrantenosteomalazie, Osteoimmunologie, Osteogenetik, Mikrozirkulationsstörungen bei rheumatischen Erkrankungen, Methodenforschung physikalische Therapie und Molekulare Physikalische Medizin. Foto © privat

Prof. Dr. med. Monika Reuss-Borst

Prof. Dr. Reuß-Borst wurde an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen zur Internistin mit den Schwerpunkten Hämatologie/Internistische Onkologie und Rheumatologie ausgebildet. 1995 habilitierte sie im Fach Innere Medizin und war anschließend als geschäftsführende und leitende Oberärztin der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie an der Georg-August-Universität Göttingen tätig. Von 2000-2015 war sie Ärztliche Direktorin der Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen, von 2005 bis 2009 wurde ihr zusätzlich die Leitung der Klinik Ob der Tauber in Bad Mergentheim übertragen. Von 2009-2015 nahm sie zusätzlich die Funktion der Ärztlichen Koordinatorin bei den Rehazentren Baden-Württemberg wahr und ist heute u.a. in eigener Praxis am Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet tätig. Frau Prof. Reuß-Borst ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften. Foto © ART irene

Timo Sattler

Physikalische Medizin und neue Heilmittelverordnung in der Rheumatologie (im Rahmen eines "Weiterbildungswochenendes Rheumatologie")

Termin wird verschoben

11. Juni 2022, 09:00 - 18:00 UhrPräsenz

Zielgruppe
Rheumatolog/innen in Weiterbildung, fortbildungsinteressierte Rheumatolog/innen, Kolleg/innen in Rehabilitationseinrichtungen und bei Sozialleistungsträgern, interessierte Student/innen

Kosten
ab 230 €

CME-Punkte
voraussichtlich 9

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
30

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

­­Ihre Ansprechpartnerin: Katrin Bormann
Tel.: + 49 30 240 484 - 76
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: katrin.bormann@rheumaakademie.de