Infektionen stellen bei Patientinnen und Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine relevante klinische Herausforderung dar. Neben der Grunderkrankung können insbesondere immunmodulierende und immunsuppressive Therapien das Infektionsrisiko erhöhen und erfordern daher eine konsequente Prävention, frühzeitige Diagnostik und individuelle Therapieplanung.
Die virtuelle Fortbildungsreihe vermittelt aktuelles infektiologisches Wissen mit besonderem Fokus auf die rheumatologische Praxis. Im Mittelpunkt der ersten Einheit stehen Impfstrategien, der Umgang mit Lebendimpfstoffen und die Frage, wann eine antirheumatische Therapie im Rahmen einer Impfung pausiert werden sollte. Darüber hinaus werden praxisnahe Konzepte zur Implementierung von Impfsprechstunden sowie aktuelle Entwicklungen und potenzielle zukünftige Impfstoffe vorgestellt. Grundlage bilden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und relevante Leitlinienempfehlungen.
Erkenntnisgewinn
Hier finden Sie in Kürze das Programm als PDF.
| 18:00 - 18:10 Uhr | Begrüßung | PD Dr. med. Rebecca Hasseli-Fräbel, Universitätsklinikum Münster, Prof. Dr. med. Christian Kneitz, Praxis Rheumatologie Schwerin |
| 18:10 - 18:40 Uhr | Wie impfen? Umgang mit Lebendimpfungen? Pausieren? | Prof. Dr. med. Christian Kneitz, Praxis Rheumatologie Schwerin |
| 18:40 - 19:05 Uhr | Umsetzung von Impfsprechstunden in der Praxis | PD Dr. med. Rebecca Hasseli-Fräbel, Universitätsklinikum Münster, Prof. Dr. med. Christian Kneitz, Praxis Rheumatologie Schwerin |
| 19:05 - 19:30 Uhr | Impfstoffe in der Pipeline | PD Dr. med. Rebecca Hasseli-Fräbel, Universitätsklinikum Münster |
Die virtuelle Fortbildungsreihe vermittelt aktuelles, praxisorientiertes Wissen zu zentralen infektiologischen Fragestellungen in der Rheumatologie. Im Fokus stehen Prävention, Diagnostik und Management von Infektionen bei Patientinnen und Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung immunmodulierender und immunsuppressiver Therapien.
Das Curriculum dieser Fortbildungsreihe umfasst vier Module:
1. Einführung in die Fortbildungsreihe: Infektionen, Impfen & Rheuma
2. HIV, Hepatitis und sexuell übertragbare Infektionen (STIs) in der Rheuma-
tologie – Update für Diagnose, Therapie und Praxisalltag
3. Rheuma und Reisen:
bei entzündlich-rheumatischer Erkrankung bestmöglich geschützt
4. Infektionsprophylaxe und Protheseninfekte in der Rheumatologie
2. HIV, Hepatitis und sexuell übertragbare Infektionen (STIs) in der Rheuma-
tologie – Update für Diagnose, Therapie und Praxisalltag
Termin: 17.03.2026 um 18 Uhr
3. Rheuma und Reisen:
bei entzündlich-rheumatischer Erkrankung bestmöglich geschützt
Termin: 07.07.2026 um 18 Uhr
4. Infektionsprophylaxe und Protheseninfekte in der Rheumatologie
Termin: 20.10.2026 um 18 Uhr
105.00 Euro / 55,00 Euro (DGRh Mitglieder) Die Teilnahmegebühren verstehen sich inklusive 19 % USt.
Stornierungsfristen:
• kostenfrei bis zwei Wochen vor der Veranstaltung
• 50 % bis eine Woche vor der Veranstaltung
• 100 % ab sechs Tage vor der Veranstaltung und bei Nichterscheinen
Ich wurde in Horb am Neckar geboren. Nach dem Besuch des Uhlandgymnasiums in Tübingen habe ich in Giessen Humanmedizin studiert. Hier habe ich im 7. Semester meine Liebe für die Rheumatologie entdeckt. Nachdem ich mit Auszeichnung im Bereich der experimentellen Rheumatologie zur Erforschung der Pathophysiologie der rheumatoiden Arthritis promovierte, begann ich meine ärztliche Tätigkeit am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Lübeck. Meine Weiterbildung setzte ich am Campus Kerckhoff der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie fort. Dort konnte ich verschiedene wissenschaftliche Projekte initiieren und umsetzen, u.a. das COVID-19-Register bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Zudem habe ich ein innovatives Lehrkonzept konzipiert, welches erstmalig die Lehre von Psychologie- und Medizinstudierende vereint und zudem eine interprofessionelle Patientenversorgung in der Rheumatologie nahebringt. Aktuell bin ich Oberärztin in der Sektion Rheumatologie und klinische Immunologie am Universitätsklinikum Münster. Die diagnostischen Tools in der Rheumatologie, wie z.B. Kapillarmikroskopie und Arthrosonographie, spielen für mich eine große Rolle. Ich setze sie regelmäßig in meiner klinischen Tätigkeit sowie für wissenschaftliche Fragestellungen ein. Foto © Universitätsklinikum Münster/R. Hasseli-Fräbel
Nach seinem Medizinstudium arbeitete Prof. Dr. Christian Kneitz 1988 bis 1989 als Assistenzarzt an der Medizinischen Poliklinik der Universität Würzburg. Direkt anschließend war er aufgrund eines zweijährigen DFG-Stipendiums am Institut für Immunologie der Universität Würzburg tätig. Es folgten Stationen wiederum als Assistenzarzt an der Medizinischen Poliklinik, Universität Würzburg, im Rheumazentrum Bad Bramstedt sowie der Wechsel zurück nach Würzburg. Dort wurde er auch zum Oberarzt berufen, ehe er 2008 als Chefarzt an die Klinik für Innere Medizin II des Klinikum Südstadt Rostock wechselte. Seit 2018 ist Prof. Dr. Kneitz als niedergelassener Rheumatologe tätig. An der Universität Rostock hat er zudem eine außerplanmäßige Professur inne; Foto © privat
Ich wurde in Horb am Neckar geboren. Nach dem Besuch des Uhlandgymnasiums in Tübingen habe ich in Giessen Humanmedizin studiert. Hier habe ich im 7. Semester meine Liebe für die Rheumatologie entdeckt. Nachdem ich mit Auszeichnung im Bereich der experimentellen Rheumatologie zur Erforschung der Pathophysiologie der rheumatoiden Arthritis promovierte, begann ich meine ärztliche Tätigkeit am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Lübeck. Meine Weiterbildung setzte ich am Campus Kerckhoff der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie fort. Dort konnte ich verschiedene wissenschaftliche Projekte initiieren und umsetzen, u.a. das COVID-19-Register bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Zudem habe ich ein innovatives Lehrkonzept konzipiert, welches erstmalig die Lehre von Psychologie- und Medizinstudierende vereint und zudem eine interprofessionelle Patientenversorgung in der Rheumatologie nahebringt. Aktuell bin ich Oberärztin in der Sektion Rheumatologie und klinische Immunologie am Universitätsklinikum Münster. Die diagnostischen Tools in der Rheumatologie, wie z.B. Kapillarmikroskopie und Arthrosonographie, spielen für mich eine große Rolle. Ich setze sie regelmäßig in meiner klinischen Tätigkeit sowie für wissenschaftliche Fragestellungen ein. Foto © Universitätsklinikum Münster/R. Hasseli-Fräbel
Nach seinem Medizinstudium arbeitete Prof. Dr. Christian Kneitz 1988 bis 1989 als Assistenzarzt an der Medizinischen Poliklinik der Universität Würzburg. Direkt anschließend war er aufgrund eines zweijährigen DFG-Stipendiums am Institut für Immunologie der Universität Würzburg tätig. Es folgten Stationen wiederum als Assistenzarzt an der Medizinischen Poliklinik, Universität Würzburg, im Rheumazentrum Bad Bramstedt sowie der Wechsel zurück nach Würzburg. Dort wurde er auch zum Oberarzt berufen, ehe er 2008 als Chefarzt an die Klinik für Innere Medizin II des Klinikum Südstadt Rostock wechselte. Seit 2018 ist Prof. Dr. Kneitz als niedergelassener Rheumatologe tätig. An der Universität Rostock hat er zudem eine außerplanmäßige Professur inne; Foto © privat
Zielgruppe
Rheumatologinnen und Rheumatologen, Ärztinnen und Ärzte der Allgemein- medizin und anderer Fachrichtungen, die Patientinnen und Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betreuen
Kosten
ab 55 €
CME-Punkte
voraussichtlich 2
Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Gesamtteilnehmerzahl
50
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin
Ihre Ansprechpartnerin: Ulrike Kämer
Tel.: + 49 30 240 484 - 85
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: ulrike.kaemer@rheumaakademie.de