Treffpunkt Rheumatologie

Erkenntnisgewinn

  • Praxisgerechte Vermittlung der Kenntnisse zu den wichtigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auf neuestem Stand
  • Besonderer Fokus auf diagnostisches und therapeutisches Vorgehen
  • Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Möglichkeit zur intensiven Diskussion mit den Spezialisten

Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist es, Allgemeinmedizinern, Internisten und anderen Fachärzten, die an der Rheumatologie interessiert sind, dass für die tägliche Praxis nötige Grundwissen in der Rheumatologie zu vermitteln.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen etwa zwei Prozent der Bevölkerung. Nicht immer ist die Diagnose leicht zu stellen. Zu wenige Rheumatologen stehen in der ambulanten Betreuung zur Verfügung. Dabei hat sich insbesondere die Therapie in diesem Fachbereich stark verändert. Neue Diagnoseverfahren, neue Klassifikationen und völlig neue Behandlungsstrategien wurden in den letzten Jahren entwickelt. Die Rheumatologische Fortbildungsakademie will mit dieser Veranstaltungsreihe Fachärzten aller Fachrichtungen außerhalb der Rheumatologie, vor allem Allgemeinmedizinern, Internisten und Orthopäden in einer Halbtagesveranstaltung einen Überblick über den heutigen Stand von Diagnostik und Therapie bei den wichtigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vermitteln. Drei Rheumatologen und ein Experte in der Labordiagnostik rheumatischer Krankheiten haben den „Treffpunkt Rheumatologie“ konzipiert, um Wissen aufzufrischen und neue Trends aufzuzeigen. Denn Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind bei diesen Erkrankungen besonders wichtig, um irreversible Schäden zu verhindern. Das Vortragsprogramm wird durch einen eigenen Programmpunkt mit praxisrelevanten Fallbeispielen abgerundet.

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Klaus Krüger

Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München erhielt Prof. Dr. Klaus Krüger 1974 seine Approbation. 1978 folgte die Dissertation, 1990 die Habilitation und seine Tätigkeit als Leitender Oberarzt in der Rheuma-Einheit und Oberarzt in der Medizinischen Poliklinik der Ludwig Maximilians-Universität München. 1999 gründete er das Rheumatologische Praxiszentrum St. Bonifatius in München, wo der Internist und Rheumatologe bis heute als Leiter tätig ist. Von 1993 war er zudem 2001 Koordinator und Mitglied des Vorstandes des Rheumazentrums München. Seit 1995 ist Prof. Dr. Krüger Mitglied der Kommission Pharmakotherapie der DGRh, seit ab 2008 fungiert er als 1. Sprecher dieser Kommission. Ferner ist er seit 2006 Mitglied der Arbeitsgruppe Fachassistenz-Ausbildung der Rheumaakademie. 2014 wurde ihm die Kussmaul-Medaille der DGRh als Mitglied der Ausbildungsgruppe "Rheumatologische Fachassistenz" verliehen. Foto © privat

Referenten

Prof. Dr. med. Marina Backhaus

Ich wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Besuch der Schule habe ich von 1980-1987 in Berlin Humanmedizin studiert. 1981 promovierte ich auf dem Fachgebiet der Immunologie. Von 1987 bis 1993 war ich als Assistenzärztin in der Innere Medizin am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin tätig. Im November 1993 legte ich die Prüfung zur Fachärztin für Innere Medizin ab. Es folgte bis April 1996 die Weiterbildung zur Rheumatologin am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. 1996 wurde ich zur Oberärztin für Funktionsdiagnostik in der Rheumatologie am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin benannt. Von 1994 bis 2014 leitete ich die Rheumatologische Fachambulanz am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. 2003 schloss ich meine Habilitation für das Fach Innere Medizin ab und erhielt die Ernennung zur Privatdozentin und damit die Lehrbefugnis. Von 2011 bis 2014 erhielt ich eine Universitätsprofessur für die Rheumatologie mit Schwerpunkt Bildgebung am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. Von 1994 bis 2014 leitete ich die Forschungsgruppe „Bildgebende Verfahren in der Rheumatologie“ am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. In diesem Rahmen führten wir klinische Studien Phase 2, 3 und 4 durch. Seit dem 1.10.2014 bin ich als Chefärztin an der Park-Klinik Weißensee Berlin tätig und habe hier die Rheumatologische Klinik mit stationären und teilstationären Betten aufgebaut. 2015 erhielt ich die APL-Professur am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin und habe seitdem auch eine Gastwissenschaftsvertrag mit der Charité und unterstütze weiterhin die Forschungsgruppe „Bildgebende Verfahren in der Rheumatologie“ am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. Unter meiner Anleitung wurden 19 Promotionsarbeiten von 2004 bis 2018 abgeschlossen, weitere sind noch in der Bearbeitung. Ich betreue 2-4 Studenten mit wissenschaftlichen Hausarbeiten zum Thema Bildgebung pro Semester am Universitätsklinikum der Charité zu Berlin. 2016 wurde ich zur stellvertretenen ärztlichen Direktorin benannt. Im November 2019 wurde das ASV-Team Rheumatologie mit mir als ASV-Teamleiter vom eLA Berlin zugelassen. Ich bin verheiratet und habe 1 Kind.

Dr. med. Kirsten Karberg

Dr. med. Kirsten Karberg studierte Anfang der 80er Jahre Humanmedizin an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte zur Veränderung des Knochens bei Spondylitis ankylosans und analysierte in dieser Arbeit Knochendichte und Knochenneubildung bei Patienten in verschiedenen Krankheitsstadien. Ab 1986 war sie weiterhin in Berlin als Assistenzärztin in der kardiologischen Abteilung des Sankt Gertrauden Krankenhauses tätig. Ihre Facharztanerkennung für Innere Medizin erlangte sie 1993. 1995 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Rheumaforschungszentrum (DRFZ), ebenfalls in Berlin. Im Jahr 2001 erlangte sie die Teilgebietsbezeichnung für Rheumatologie und ließ sich zwei Jahre später in eigener Praxis in Berlin Steglitz nieder. Kirsten Karberg engagiert sich seit vielen Jahren auch ehrenamtlich in der Rheumatologie. Seit 2006 ist sie dem Vorstand des Landesverbands Berlin des Berufsverbandes an. Seit 2016 schließlich gehört sie zum Vorstand des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh) auf Bundesebene. Aktuell bekleidet sie hier diee Funktion Schatzmeisterin. Im Jahr 2010 übernahm sie das Amt der Sprecherin des regionalen Rheumazentrums Berlin.

Prof. Dr. med. Klaus Krüger

Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München erhielt Prof. Dr. Klaus Krüger 1974 seine Approbation. 1978 folgte die Dissertation, 1990 die Habilitation und seine Tätigkeit als Leitender Oberarzt in der Rheuma-Einheit und Oberarzt in der Medizinischen Poliklinik der Ludwig Maximilians-Universität München. 1999 gründete er das Rheumatologische Praxiszentrum St. Bonifatius in München, wo der Internist und Rheumatologe bis heute als Leiter tätig ist. Von 1993 war er zudem 2001 Koordinator und Mitglied des Vorstandes des Rheumazentrums München. Seit 1995 ist Prof. Dr. Krüger Mitglied der Kommission Pharmakotherapie der DGRh, seit ab 2008 fungiert er als 1. Sprecher dieser Kommission. Ferner ist er seit 2006 Mitglied der Arbeitsgruppe Fachassistenz-Ausbildung der Rheumaakademie. 2014 wurde ihm die Kussmaul-Medaille der DGRh als Mitglied der Ausbildungsgruppe "Rheumatologische Fachassistenz" verliehen. Foto © privat

Dr. rer. nat. Rudolf Mierau

Ich wurde 1953 in Bardenberg (jetzt Würselen, Städteregion Aachen) geboren. Mein Biologie-Studium mit den Schwerpunkten Genetik und Immunologie begann ich 1972 an der Universität zu Köln und schloss dieses dort 1983 mit der Promotion unter Prof. Klaus Rajewsky ab. Ab Juni 1983 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Ekkehard Genth im Labor an der Rheumaklinik Aachen und übernahm 1990 die Leitung dieses Instituts. Seine Aufgabe war die Labordiagnostik für die Patienten der Rheumaklinik Aachen sowie lokaler und überregionaler Einsender mit den Schwerpunkten Autoantikörper, Synovia-Analyse und Immungenetik entzündlich-rheumatischer Erkrankungen; zudem bearbeitete es Forschungsprojekte zu verschiedenen Aspekten der Autoantikörper in der Rheumatologie. Mit der Schließung des Labors an der Rheumaklinik Aachen 2013 beendete ich meine berufliche Laufbahn und befinde mich jetzt im Ruhestand. Ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und 2 Enkel. Foto © privat

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Treffpunkt Rheumatologie

17. Februar 2023, 14:00 - 18:40 UhrBerlinPräsenz

Zielgruppe
Allgemeinmediziner, Fachärzte für Innere Medizin und andere Fachärzte

Kosten
50 €

CME-Punkte
voraussichtlich 5

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
40

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Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin
Tel.: + 49 30 240 484 - 88
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: info@rheumaakademie.de

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