32. Rheumatologische Sommerakademie

Inhalte

Ein intensiver Schnupperkurs mit Einführung in die rheumatologische Untersuchung und Patientenvorstellung unter Berücksichtigung der Rheumatoiden Arthritis, der Spondylarthropathien, Kollagenosen und Vaskulitiden. Vorstellung der diagnostischen Verfahren Arthrosonografie, Labor- und Röntgendiagnostik. Zusätzlich Vorträge aus Kooperationsfächern der Rheumatologie: Rheumaorthopädie, Dermatologie, Ophthalmologie, Neurologie und Nephrologie sowie der Kinderrheumatologie. Therapieverfahren inklusive Physio- und Ergotherapie.

Vermittelte Kompetenzen:

  • Kognitive und Methodenkompetenz mit Kenntnissen der Differentialdiagnose und Therapieoptionen entzündlich-rheumatischer Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, inkl. der Interpretation und Aussagekraft fachspezifischer genetischer Untersuchungsergebnisse.
  • Handlungskompetenz mit Erfahrung in Indikationsstellung und Befundinterpretation des krankheitsbezogenen Basislabors, der Differentialindikation und Interpretation von Röntgenbefunden, sowie der Sonographie des Bewegungsapparats einschließlich Farbdopplersonografie.
  • Fallseminar mit aktiver Teilnahme zur Erweiterung der Erfahrungen und Fertigkeiten in der internistischen Basisbehandlung entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates.
  • Kognitive und Methodenkompetenz mit Kenntnissen der Differentialdiagnose und Therapieoptionen inflammatorischer/immunologischer Systemerkrankungen, insbesondere von Kollagenosen und Vaskulitiden und ihrer Komorbiditäten. Aspekt: Seltene Erkrankungen.
  • Handlungskompetenz mit Erfahrung der internistischen Basisbehandlung von entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen inkl. Pharmokotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Fallseminar mit aktiver Teilnahme zur Erweiterung der Erfahrungen und Fertigkeiten in der internistischen Basisbehandlung entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen.
  • Kenntnisse u.a. der Differentialdiagnose und Therapieoptionen rheumatischer Erkrankungen im Kindesalter inkl. Transition im Kontext der zugrundeliegenden Erkrankung.
  • Handlungskompetenz mit Erfahrung in Indikationsstellung der interdisziplinären (Dermatologie, Neurologie, Ophthalmologie, Rheuma-Orthopädie) und interprofessionellen (Physiotherapie, Ergotherapie) Zusammenarbeit.

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Ina Kötter

Ich wurde 1962 in Nürnberg geboren. Nach dem Besuch der Schule in Ennepetal und Berlin und dem Studium der Germanistik, Anglistik und Romanistik in Berlin und Tübingen (Zwischenprüfung) habe ich von 1982 an in Tübingen Humanmedizin studiert. Nach der Promotion 1990 war ich bis 2012 zunächst als Assistenzärztin und später als Leitende Oberärztin für den Bereich Rheumatologie in der Abt. Innere Medizin II am Universitätsklinikum Tübingen beschäftigt. Dort wurde von mir das Interdisziplinäre Zentrum für Immunologie, Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen (INDIRA) mitbegründet. Meine Prüfung für die Innere Medizin legte ich 1995 ab, 1996 folgte die Prüfung als internistische Rheumatologin, und 1998 das Teilgebiet der Hämatologie und Onkologie. 2004 habe ich an der Tübinger Universität über die Epidemiologie, Pathogenese und Therapie des M. Behcet habilitiert. 2012 bis 2013 war ich in einer Stuttgarter Praxis und im Robert-Bosch-Krankenhaus tätig, 2014 bin ich als Chefärztin der Abteilung für Rheumatologie, Immunologie und Nephrologie an die Asklepios Klinik in Hamburg-Altona gewechselt. Seit dem 1.10.2019 bin ich die Leiterin der Sektion für Rheumatologie und entzündliche Systemerkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Klinikum Bad Bramstedt, und gleichzeitig auch Direktorin der Klinik für Rheumatologie und Immunologie in Bad Bramstedt. Foto © privat

Dr. med. Johannes Mattar

Seit 1998 ist Dr. Johannes Mattar mit seiner rheumatologischen Schwerpunktpraxis in Überlingen-Nußdorf niedergelassen. Zuvor war nach seinem Medizinstudium an der Johannes Gutenberg Universität Mainz (1973 bis 1979) als Gastarzt am Institute of Medical Research, Goroka/Papua-Neuguinea tätig. Es folgten Stationen als Assistenzarzt an verschiedenen Kliniken in Bad Wildbad (Schwarzwald), Püttlingen/Saar, Kaiserslautern, Baden-Baden und Wiesbaden. Nach Praxisassistenzen in Mainz und Alzey wechselte er 1992 an das Rheumazentrum Baden-Baden und war dort bis 1998 in dieser Funktion tätig. Dr. Mattar ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften, u.a. in der Deutschen Gesell-schaft für Immunologie (DGfI) sowie für Rheumatologie (DGRh) und für Innere Medizin (DGIM).

Referenten

Dr. med. Martin Arbogast

Info folgt

Prof. Dr. med. Christoph Deuter

Nach seinem Medizinstudium an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen begann Prof. Dr. Christoph Deuter 1998, als Arzt an der Universitäts-Augenklinik Tübingen zu arbeiten. Seine Promotion erfolgte im Jahr 2000. Die Weiterbildung zum Facharzt für Augenheilkunde schloss er 2003 ab. Von 2004 bis 2005 war er zunächst Funktionsoberarzt, ab 2006 Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik Tübingen. Im Jahr 2013 folgte Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 2018 übernahm er eine außerplanmäßige Professur im Fach Augenheilkunde Die Tätigkeitsschwerpunkte von Prof. Dr. Deuter liegen im Bereich entzündlicher Augenerkrankungen mit klinischen Studien als stellvertretende Leitung der Studienzentrale der Augenklinik. Zudem hat er die stellvertretende ärztliche Leitung am „Zentrum für interdisziplinäre Immunologie, Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen“ (INDIRA) am Universitätsklinikum Tübingen inne.

Prof. Dr. med. Ina Kötter

Ich wurde 1962 in Nürnberg geboren. Nach dem Besuch der Schule in Ennepetal und Berlin und dem Studium der Germanistik, Anglistik und Romanistik in Berlin und Tübingen (Zwischenprüfung) habe ich von 1982 an in Tübingen Humanmedizin studiert. Nach der Promotion 1990 war ich bis 2012 zunächst als Assistenzärztin und später als Leitende Oberärztin für den Bereich Rheumatologie in der Abt. Innere Medizin II am Universitätsklinikum Tübingen beschäftigt. Dort wurde von mir das Interdisziplinäre Zentrum für Immunologie, Rheumatologie und Autoimmunerkrankungen (INDIRA) mitbegründet. Meine Prüfung für die Innere Medizin legte ich 1995 ab, 1996 folgte die Prüfung als internistische Rheumatologin, und 1998 das Teilgebiet der Hämatologie und Onkologie. 2004 habe ich an der Tübinger Universität über die Epidemiologie, Pathogenese und Therapie des M. Behcet habilitiert. 2012 bis 2013 war ich in einer Stuttgarter Praxis und im Robert-Bosch-Krankenhaus tätig, 2014 bin ich als Chefärztin der Abteilung für Rheumatologie, Immunologie und Nephrologie an die Asklepios Klinik in Hamburg-Altona gewechselt. Seit dem 1.10.2019 bin ich die Leiterin der Sektion für Rheumatologie und entzündliche Systemerkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Klinikum Bad Bramstedt, und gleichzeitig auch Direktorin der Klinik für Rheumatologie und Immunologie in Bad Bramstedt. Foto © privat

Dr. med. Johannes Mattar

Seit 1998 ist Dr. Johannes Mattar mit seiner rheumatologischen Schwerpunktpraxis in Überlingen-Nußdorf niedergelassen. Zuvor war nach seinem Medizinstudium an der Johannes Gutenberg Universität Mainz (1973 bis 1979) als Gastarzt am Institute of Medical Research, Goroka/Papua-Neuguinea tätig. Es folgten Stationen als Assistenzarzt an verschiedenen Kliniken in Bad Wildbad (Schwarzwald), Püttlingen/Saar, Kaiserslautern, Baden-Baden und Wiesbaden. Nach Praxisassistenzen in Mainz und Alzey wechselte er 1992 an das Rheumazentrum Baden-Baden und war dort bis 1998 in dieser Funktion tätig. Dr. Mattar ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften, u.a. in der Deutschen Gesell-schaft für Immunologie (DGfI) sowie für Rheumatologie (DGRh) und für Innere Medizin (DGIM).

PD Dr. med. Sarah Ohrndorf

Ursprünglich stamme ich aus Norddeutschland (Nordseeküste) und habe von 2001 bis 2007 Humanmedizin an der Georg-August Universität in Göttingen studiert. Mein praktisches Jahr habe ich großteils in Bremen verbracht. Seit März 2008 arbeite ich in der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité - Universitätsmedizin in Berlin und wurde hier 2010 zum Thema "Arthrosonographie: Langzeitbeurteilung und Interreader-Reliabilität am Beispiel der rheumatoiden Arthritis" promoviert. Seit 2014 bin ich Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie und seit 2017 auf diesem Gebiet zum Thema "Neue bildgebende Verfahren (Arthrosonographie, Rheumascan und Lichtscan) in der Diagnostik und Differentialdiagnostik von Gelenkbeschwerden an den Händen" habilitiert. Ich freue mich jeden Tag über die Vielfalt (Forschung, Lehre, Patient/innenversorgung) meines Berufes bzw. meiner Berufung. Foto © Birgit Formann, Charité

Dr. med. Susanne Schalm

Dr. Susanne Schalm führt seit 2020 eine Facharztpraxis für Rheumatologie im Zentrum Münchens. Zwischen 1986 und 1996 studierte sie an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar sowie in Leicester/ England und in Brüssel/Belgien. Das dritte Staatsexamen absolvierte sie an der LMU München. Vor der Praxisgründung war sie nach Stationen München-Pasing, München-Bogenhausen und St. Gallen wurde sie Assistenzärztin, Funktionsoberärztin und Oberärztin an der Klinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, Inselspital Bern. Später war sie u.a. als Fachärztin für Rheumatologie im Dr. von Haunerschen Kinderspital, LMU München, und als Fachärztin für Rheumatologie bei MVZ für Rheumatologie Dr. Martin Welcker, Planegg und im Endokrinologikum München tätig; Foto © privat

PD Dr. med. Stefan Schanz

Info folgt

PD Dr. med. Jörg Schedel

Nach dem Studium der Humanmedizin an den Universitäten Regensburg und Würzburg inklusive eines Auslandssemesters als DAAD-Auslandsstipendiat in Caen/Frankreich folgte eine erste klinische Tätigkeit als AiP am Klinikum München-Bogenhausen, anschliessend ein zweijähriger wissenschaftlicher post-doc-Aufenthalt am Universitätsspital Zürich. Nach seiner Facharztausbildung für Innere Medizin am Universitätsklinikum Regensburg mit Schwer-punktbezeichnung Rheumatologie ging Jörg Schedel 2006 als Oberarzt an das Universitätsklinikum Tü-bingen. 2007 erfolgte die Habilitation. 2009 wechselte er an das Klinikum Weiden, im Rahmen dessen er auch die Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie erwarb. Nach einer Station am Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg wechselte er 2018 an seine heutige Position als Oberarzt in der Medi-zinischen Klinik II – Klinik für Gastroenterologie und Interventionelle Endoskopie am Krankenhaus Barm-herzige Brüder Regensburg. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit bietet Herr Priv.-Doz. Dr. Schedel an der Universität Regensburg Semi-nare zur Klinischen Gastroenterologie/Endoskopie und Rheumatologie für PJ-Studenten an.

Dr. med. Dipl.-Biol. Theodoros Xenitidis

Info folgt

Voraussetzungen

  • geeigenet für rheumatologische Weiterbildungsassistenten
  • geignet für rheumatologische WB Ass. am Anfang ihrer Weiterbildungszeit in der Rheumatologie
  • Nicht geeignet für internistische Assistenten, die sich bereits in der rheumatologischen Weiterbildung befinden.

32. Rheumatologische Sommerakademie

21. Juni 2023, 17:00 Uhr -
24. Juni 2023, 13:00 Uhr
PotsdamPräsenz

Zielgruppe
Angehende Internist:innen im common trunk mit Interesse an der Rheumatologie. Student:innen kurz vor oder im PJ oder Weiterbildungsassistent:innen, die schon im 1. Jahr Rheumatologie sind. Gerne auch Ärzt:innen, die noch Rheumatolog:in werden möchten.

Kosten
ab 350 €

CME-Punkte
voraussichtlich 23

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
20-25

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

­­Ihre Ansprechpartnerin: Ulrike Kämer
Tel.: + 49 30 240 484 - 85
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: ulrike.kaemer@rheumaakademie.de

 

Veranstaltungsort

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