Rheuminar: "Sicherheitsaspekte immunmodulierender Therapien"

Immunmodulierende Langzeittherapien sind zur Vermeidung von Organschädigungen und einer Progression bei systemischen Autoimmunerkrankungen in der Regel unverzichtbar. Die Behandlung dieser oft komplexen Erkrankungen erfordert dabei oft eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit, bei der es viele Aspekte zu berücksichtigen gilt. Wir möchten Sie deshalb einladen, bekannte und neue Erkenntnisse zum Einsatz von biologischen sowie gezielten synthetischen Basismedikamenten entsprechend Sicherheitsprofil und Wirkmechanismus zu vertiefen.

Uhrzeit
18:00 – 18:05Einführung

Prof. Dr. med. Eugen Feist,
Magdeburg
18:05 – 18:40Was sollte zur Sicherheit gezielter synthetischer Basismedikamente (tsDMARDs) bei rheumatischen Erkrankungen beachtet werden?

Prof. Dr. med. Torsten Witte,
Hannover
18:40 – 19:15Was sollte zur Sicherheit biologischer Basismedikamente (bDMARDs) bei rheumatischen Erkrankungen beachtet werden?

Prof. Dr. med. Eugen Feist,
Magdeburg
19:15 – 19:30 UhrDiskussion und Verabschiedung

alle

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Eugen Feist

Prof. Dr. med. habil. Eugen Feist absolvierte sein Studium der Humanmedizin am Medizinischen Institut Kiew sowie an der Humboldt-Universität Berlin. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie und zudem in den Bereichen Autoinflammation, Autoimmunität und entzündliche Muskelerkrankungen spezialisiert. Bis 2015 war Prof. Dr. med. habil. Eugen Feist an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und klinische Immunologie an der Charité–Universitätsmedizin Berlin tätig. Er ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien, unter anderem in der DGRh und 2er Vorsitzender des Bundesvorstandes der BDRh. Seit 2019 ist Prof. Dr. med. habil. Eugen Feist Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern und für die Lehre und Forschung an der Universitätsmedizin Magdeburg im Fach Rheumatologie verantwortlich. Foto © privat

Referenten

Prof. Dr. med. Torsten Witte

Torsten Witte begann sein Medizinstudium 1984 an der Universität Göttingen und schloss es 1990 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ab. Anschließend wurde er AiP und später Assistenzarzt in der Abteilung für Klinische Immunologie der MHH. Es folgte eine Post-Doc-Zeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Ellis Reinherz an der Harvard Universität in Boston. Prof. Dr. Torsten Witte spezialisierte sich nach der Rückkehr an die MHH ab 1997 auf Innere Medizin und Rheumatologie sowie Klinische Immunologie. Er wurde 2000 Oberarzt, habilitierte im Jahr 2003, und wurde ab 2007 W3-Professor für Rheumatologie. Seit 2020 ist er Direktor der Klinik für Rheumatologie und Immunologie der MHH. Seine Forschungsgebiete sind die Ätiologie, Pathogenese und Diagnostik der Kollagenosen, insbesondere des Sjögren-Syndroms, sowie die Charakterisierung neuer Autoantikörper bei Spondyloarthritiden.

zur Anmeldung

Rheuminar: "Sicherheitsaspekte immunmodulierender Therapien"

29. Oktober 2026, 18:00 - 19:30 UhrVirtuell

Zielgruppe
Ärzte

Kosten
kostenfrei

CME-Punkte
voraussichtlich 2

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

zur Anmeldung

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

Ansprechpartnerin:
Elena Aldarova
Tel.: + 49 30 240 484 - 87
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: elena.aldarova@rheumaakademie.de