Der Grundkurs vermittelt seine Kenntnisse an vier Wochenenden. Diese Qualifikation, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, kann bereits die rheumatologische Versorgung verbessern. Mit der Neuauflage und Neukonzeption der praktischen Teile seit 2018 erlangt die Fortbildung mit ihren Inhalten noch mehr Alltagsrelevanz. Mit der achten Neuauflage des Curriculum „Rheumatologische Fachassistenz DGRh - BDRh“ wurde die rheumatologische Zusatzqualifikation im Jahr 2022 weiter entwickelt.
Hier finden Sie das Programm als PDF.
Samstag, 26. September 2026, 09:00 - 18:00 Uhr, Hamburg
| 09:00 - 09:30 Uhr | Einführung und Vorstellungsrunde |
| 1. Grundlagen | |
| 09:30 - 10:15 Uhr | 1.1. Rheumatologie im Wandel der Zeit: Früher - Gestern - Heute und eine kurze Systematik |
| 10:15 - 11:15 Uhr | 1.2. Grundlagen Immunsystem |
| 11:15 - 11:30 Uhr | Pause |
| 2. Anatomie & Bildgebung | |
| 11:30 - 12:30 Uhr | 2.1. Aufbau, Funktion des muskuloskelettalen Systems |
| 12:30 - 13:15 Uhr | 2.2. Bildgebung in der Rheumatologie - Ultraschall, Strahlenschutz, Röntgen, CT |
| 13:15 - 14:00 Uhr | Mittagspause |
| 14:00 - 14:45 Uhr | 2.3. Bildgebung in der Rheumatologie - Kernspin, Szintigrafie, PET-CT, DXA-Diagnostik, Kapillarmikroskopie |
| 3. Labordiagnostik | |
| 14:45 - 15:30 Uhr | 3.1. Labor Teil 1 |
| 15:30 - 16:15 Uhr | 3.1. Labor Teil 2 |
| 16:15 - 16:30 Uhr | Pause |
| 4. Entzündlich rheumatische Erkrankungen | |
| 4.1. Rheumatoide Arthritis (RA) | |
| 16:30 - 17:15 Uhr | 4.1.1. Klinik der RA |
| 17:15 - 18:00 Uhr | 4.1.2. Klinik der RA (seltene Manifestationen) |
Sonntag, 27. September 2026, 09:00 - 14:30 Uhr, Hamburg
| 4.2. Spondyloarthritiden | |
| 09:00 - 09:45 Uhr | 4.2.1. Axiale Spondyloarthritis |
| 09:45 - 10:30 Uhr | 4.2.2. Psoriasisarthritis |
| 10:30 - 10:45 Uhr | Pause |
| 10:45 - 11:30 Uhr | 4.2.3.+ 4.2.4. Reaktive und enteropathische Arthritis |
| 11:30 - 12:15 Uhr | 4.2.5. Juvenile Arthritiden Kinder- und Jugendrheumatologie |
| 12:15 - 12:30 Uhr | Erklärungen der Prüfungen mit Beispielen |
| 12:30 - 13:15 Uhr | Mittagspause |
| 4.3. Sonstige Arthritiden | |
| 13:15 - 13:45 Uhr | 4.3.1. Borreliose |
| 13:45 - 14:30 Uhr | 4.3.2. Septische (infektiöse) Arthritis und virale (parainfektiöse) Arthritis |
| ON DEMAND | Kommunikation und Gesprächsführung |
Die moderne Rheumatologie entwickelte sich in den vergangenen drei Jahrzehnten rasant und wurde damit zu einem der innovativsten und dynamischsten Fächer in der Medizin. Rheumatologisch-immunologische Forschung führte zu außergewöhnlichen Verbesserungen in Diagnostik und Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Dank dieser Fortschritte erreichen unsere Patienten heute in der täglichen Praxis Therapieziele, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren.
Noch immer stellt die Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung in Klinik und Praxis dar. Hierbei spielt die medizinische Assistenzkraft – gleichermaßen in der Praxis und in einer Rheumatologischen Schwerpunkt-Klinik – eine entscheidende Rolle. Denn sie unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, indem sie im Rahmen der Delegation arztentlastend tätig wird. Ziel muss eine flächendeckende und qualitativ bestmögliche Versorgung der Betroffenen sein. Dafür bedarf es einer strukturierten Fortbildung nicht nur des ärztlichen sondern auch des Assistenzpersonals. Diese Qualifizierung beschreibt seit April 2021 das Musterfortbildungscurriculum für Medizinische Fachangestellte „Rheumatologie“.
Die Rheumaakademie bietet seit vielen Jahren ein von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. und dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. anerkanntes Fortbildungscurriculum an, das zur Führung des Abschlusses „Rheumatologische Fachassistenz DGRh – BDRh“ befähigt. Dazu gehören neben dem hier beschriebenen Grundkurs auch Angebote, um Wissen aufzufrischen und zu erweitern. Die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs qualifiziert zur Teilnahme am Aufbaukurs für die Rheumatologische Fachassistenz –„RFAplus“.
Der Grundkurs vermittelt seine Kenntnisse an vier Wochenenden. Diese Qualifikation, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, kann bereits die rheumatologische Versorgung verbessern. Mit der Neuauflage und der Neukonzeption der praktischen Teile seit 2018 erlangt die Fortbildung mit ihren Inhalten noch mehr Alltagsrelevanz. Aufbauend auf diesem Grundmodul können zusätzliche Qualifikationen, z. B. zur stationären Pflege, erworben werden. Die Inhalte werden fortlaufend überarbeitet und angepasst.
Ein erfolgreicher Abschluss beider Kurse (Grundkurs und RFAplus), ermöglicht den Erwerb der oben erwähnten Qualifikation im Rahmen des Musterfortbildungscurriculums der Bundesärztekammer – „Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten“. Dabei sind insgesamt 120 Unterrichtsstunden verteilt auf zwei Kurse zu absolvieren – dies innerhalb von maximal fünf Jahren. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung zum Kurs „RFAplus“. Die Bundesärztekammer listet Grundkurs und Aufbaukurs "RFAplus" auf ihrer Website unter den „Fortbildungsangeboten der Ärztekammern für Medizinische Fachangestellte nach den Musterfortbildungscurricula der Bundesärztekammer“ und unter „Fortbildung MFA“.
Grundkurs in Hamburg
Veranstaltungsort: folgt in Kürze
1. Block am 26./27.09.2026
2. Block am 17./18.10.2026 - virtuell
3. Block am 14./15.11.2026 - virtuell
4. Block am 12./13.12.2026
Der Grundkurs besteht aus 4 Blöcken. Für den Erwerb des Zertifikats "Rheumatologische Fachassistenz" ist die vollständige Teilnahme an allen 4 Blöcken des Grundkurses der RFA erforderlich. Bei Verhinderung kann ein versäumter Block oder Tag kostenpflichtig beim nächsten Grundkurs nachgeholt werden. Kommen Sie bitte in diesem Fall selbstständig auf uns zu.
2.200 € für den gesamten Kurs (1.-4. Block)
Stornierungsfristen:
• kostenfrei bis zwei Wochen vor der Veranstaltung
• 50 % bis eine Woche vor der Veranstaltung
• 100 % ab sechs Tage vor der Veranstaltung und bei Nichterscheinen
Eine kostenfreie Stornierung der Teilnahme ist bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn möglich. Nach dieser Frist sind die Kursgebühren in gestaffelter Höhe zu entrichten. Beachten Sie bitte unsere AGB, in denen Sie u.a. auch nochmal die Teilnahmebedingungen und Stornierungsfristen finden. Übernachtungskosten sowie Reisekosten sind in den Teilnahmegebühren nicht enthalten.
folgt in Kürze
AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Celltrion Healthcare Deutschland GmbH
Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Hexal AG
Dr. Florian Schuch studierte von 1984 bis 1991 Medizin in Erlangen, Wien und USA. Seine Ausbildung zum Internisten und Rheumatologen absolvierte er in Erlangen in der renommierten Medizinischen Klinik 3 unter der Leitung von Prof. J. R. Kalden und Nürnberg. Seit 2000 ist er niedergelassen, zunächst in Einzelpraxis mit haus-und fachärztlicher Versorgung, seit 2001 in einer Schwerpunktpraxis für Rheumatologie und Nephrologie. Er besitzt die Zusatzqualifikationen Blutreinigungsverfahren, Osteologie, psychosomatische Grundversorgung und immunologische Labordiagnostik. Dr. Schuch engagiert sich in der LÄK im Bereich Weiterbildung, bei der KV Bayern im Bereich Labordiagnostik, im BDRh, der AGRZ für die Patientenschulung und der Weiterbildung der Rheumatologischen Fachassistenten und der MFA für Rheumatologie. 2014 wurde ihm die Kussmaul-Medaille der DGRh verliehen. Seit 2018 ist er in der Focus-Liste „Top Mediziner Rheumatologie“. Er ist im Vorstand des ÄKV Erlangen, des BDRh Bayern und Deutschland, der Deutschen Rheumastiftung und im Rheumazentrum Erlangen. Dr. Schuch lebt in Erlangen, ist verheiratet und hat drei Töchter. Foto © privat
Peter Kern wurde 1960 in Nürnberg geboren und studierte 1979-1986 Humanmedizin in Erlangen. Von 1983-1987 war er als Wissenschaftliche Hilfskraft und zur Erstellung seiner Dissertation über den Systemischen Lupus Erythematodes am dortigen Institut für Klinische Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Klinik 3 unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Joachim Robert Kalden tätig. Nach einer internistischen Basisausbildung am Klinikum Neumarkt/Oberpfalz 1987-1991 kehrte er 1991 an die Medizinische Klinik 3 in Erlangen zurück, wo er seine Ausbildung zum Internisten und Rheumatologen abschloss und im Jahr 2000 über Entzündungsmodulation durch strahleninduzierte Apoptose habilitierte. Seit 1997 war er zusätzlich medizinischer Berater der Deutsche Klinik GmbH für die Neugründung einer Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie in Bad Brückenau, deren Leitung er nach der Eröffnung im Jahre 2000 übernahm. Für die Trägergesellschaft und ab 2006 für deren Nachfolgerin Capio SE fungierte er bis zu seinem Ausscheiden Ende 2009 auch als Chief Medical Officer Germany. Seit 2010 leitet Peter Kern die ebenfalls neu geschaffene Medizinische Klinik 4 mit den Schwerpunkten Klinische Immunologie, Rheumatologie und Osteologie am Klinikum Fulda, das seit 2016 als Campus Fulda zur Universitätsmedizin Marburg gehört. Dort lehrt er als außerordentlicher Professor seit 2010 Klinische Immunologie und Rheumatologie. 2006 wurde er zum Osteologen (DVO) zertifiziert. Von 2012-2020 war er Sprecher der Kommission Osteologie der DGRh. Seit 2015 ist er Mitglied des Vorstandes des DVO und seit 2017 Delegierter der DGRh in der Leitlinienkommission Osteoporose.
Prof. Dr. Stefan Kleinert ist Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie und derzeit in der internistischen Praxisgemeinschaft mit Schwerpunkt Rheumatologie und Nephrologie in Erlangen tätig. Zusätzlich ist er Geschäftsführer der RheumaDatenRheport GbR (RHADAR) und verfügt über eine Lehrbefugnis für das Fach Innere Medizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sein Medizinstudium absolvierte er an den Universitäten Regensburg und Würzburg mit Auslandsaufenthalten in Kanada und Wales. Die Facharztausbildung in Innerer Medizin sowie die Spezialisierung in Rheumatologie erfolgten an der Universitätsklinik Würzburg, wo er u. a. als Leiter der rheumatologischen Studienambulanz tätig war. Von 2008 bis 2012 war er Oberarzt der Medizinischen Klinik II und stellvertretender Leiter des Rheumazentrums Würzburg. 2017 schloss er seine Habilitation zum Thema „Optimierung der Langzeit-Prognose bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen“ ab. Prof. Dr. Stefan Kleinert ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften wie der DGIM, DGRh, BDRh und American College of Rheumatology und engagiert sich aktiv in der Ausbildung rheumatologischer Fachassistenz. Als Gutachter ist er für verschiedene wissenschaftliche Fachzeitschriften wie Arthritis Care and Research, BMC Psychiatry und die Zeitschrift für Rheumatologie tätig.
Zielgruppe
Medizinische Assistenzberufe mit Schwerpunkt Rheumatologie, Medizinische Fachangestellte, Arzthelfer/-in, Krankenschwester, Studienschwester, RTA, MTA
Kosten
2.200 € für den gesamten Kurs (1.-4. Block)
Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Gesamtteilnehmerzahl
40
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin
Ihre Ansprechpartnerin: Dorothea John
Tel.: + 49 30 240 484 - 82
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: dorothea.john@rheumaakademie.de
Ansprechpartnerin Firmen: Luisa Martens
Tel.: + 49 155 60 88 54 37
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: luisa.martens@rheumaakademie.de