Carol Nachman Symposium 2026

Das Carol Nachman Sympoisum richtet sich an Rheumatolog:innen, Ärzt:innen in fachärztlicher Weiterbildung, andere Fachärzt:innen und Promovierende und trägt das Thema "Entzündung trifft Nerven- und Muskelsystem – neue Einsichten in Neuro-, Myo-Inflammation und Stressresilienz“.


Erkenntnisgewinn

  • Autoimmunität trifft Mikroglia – neue Erkenntnisse zur Neuroinflammation
  • Neuropathien und ZNS-Beteiligung bei systemischen Autoimmunerkrankungen
  • Nekrotisierende inflammatorische Myopathien
  • Neuroimmunologie: neue Biomarker,  Bildgebung und Therapieansätze

     

     

     

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Programm

Hier finden Sie das Programm als pdf in Kürze.

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14:00 - 14:45 Uhr Lecture: Carol-Nachman-Preisträgerin 2026
14:45 - 13:00 Uhr Pause
15:00 - 15:30 Uhr Autoimmunität trifft Mikroglia – neue Erkenntnisse zur NeuroinflammationkProf. Dr. med. Stefan Bittner
15:3ß - 16:00 Uhr Neuropathien und ZNS-Beteiligung bei systemischen AutoimmunerkrankungenProf. Dr. med. Torsten Witte
16:00 - 16:30 Uhr Stress resilience: Mind, brain, bodyProf. Dr. med. Raffael Kalisch
16:30- 17:00 Uhr Nekrotisierende inflammatorische MyopathienDr. med. Marie-Therese Holzer

Inhalte

Das Carol Nachman Symposium wird die Verleihung des Carol Nachman-Preises im Rathaus mit interessanten Vorträgen sowie Beiträgen von den Preisträgern des Vorjahres einleiten. Es richtet sich an Rheumatolog:innen, (Hämato-) Onkolog:innen, Ärzt:innen in fachärztlicher Weiterbildung, andere Fachärzt:innen und Promovierende. Die Preisträger des Carol-Nachman-Preises sowie weitere Rheumatolog:innen werden sich mit aktuellen Erkenntnissen zur Pathogenese rheumatischer Erkrankungen, insbesondere im Hinblick auf immunologische Mechanismen, altersbedingten Veränderungen des Immunsystems (Immunseneszenz) sowie neuen Therapieansätzen auseinandersetzen. Darüber hinaus werden praxisrelevante Aspekte zum Nebenwirkungsmanagement rheumatologischer Medikamente und zu individualisierten Behandlungsstrategien diskutiert. Besonderes Augenmerk gilt interdisziplinären Perspektiven, die zum Verständnis komplexer Krankheitsverläufe und zur Entwicklung fachübergreifender Therapiekonzepte beitragen.

Gebühren

Das Carol Nachman Symposoim ist kostenfrei.

Hotel & Anreise

Wiesbadener Rathaus
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden

Wir haben im Hotel Mercure Wiesbaden ein Zimmerabrufkontingent auf Selbstzahlerbasis für Sie bereitgestellt, welches bis zum 21.05.2026 abgerufen werden kann.

Bitte buchen Sie gern unter dem Buchungscode: Carol Nachman

MERCURE HOTEL Wiesbaden CITY
BAHNHOFSTRASSE 10-12
65185 WIESBADEN
T +49(0)611-162-0
h9753-RE2@accor.com

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Andreas Schwarting

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und in Uppsala begann Prof. Schwarting 1991 seine internistische Weiterbildung an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Neben der Facharztanerkennung für Innere Medizin, Nephrologie und Rheumatologie erhielt Prof. Schwarting ein Postdoc-Training im Harvard Institutes of Medicine, Boston 1996-1998. Seit 2006 leitet er den Schwerpunkt für klinische Immunologie und Rheumatologie der Universitätsmedizin Mainz sowie als Ärztlicher Direktor das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach. Prof. Schwarting ist Initiator und Sprecher des 2016 gegründeten Universitären Centrums für Autoimmunität und Autoinflammation der Universitätsmedizin Mainz. Zu seinen Schwerpunkten gehören die experimentelle und translationale Lupusforschung sowie Projekte zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgung (Adapthera, Rheuma-VOR); Foto © privat

Referenten

Prof. Dr. med. Stefan Bittner

Info folgt.

Prof. Dr. Raffael Kalisch

Direktor des Zentrums für Neuroimaging, Universitätsmedizin Mainz und Leibniz-Institut für Resilienzforschung gGmbH, Mainz

Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann

Frau Professor Märker-Hermann studierte von 1976 bis 1983 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Humanmedizin und promovierte 1984. Zwischen 1983 und 1993 absolvierte sie in Bad Kreuznach, der Universitätsklinik Basel und der Universitätsklinik Mainz ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie. In Basel und Mainz erfolgte ihre immunologische Ausbildung und der Aufbau ihrer Arbeitsgruppe zur zellulären Immunpathogenese und Genetik der HLA-B27-assoziierten Spondyloarthritiden und der Psoriasisarthritis sowie zur Darm-Synovium-Achse. Nach der Habilitation 1993 arbeitete sie als Oberärztin an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Mainz und war Projektleiterin im Sonderforschungsbereich 311 „Immunpathogenese“. Anfang 1998 erfolgte die Facharztanerkennung für Nephrologie. Im gleichen Jahr ging sie für einen Forschungsaufenthalt an die Harvard Medical School in Boston. Im Jahr 2002 wurde sie zur Klinikdirektorin der Klinik für Innere Medizin IV (Rheumatologie, klinische Immunologie, Nephrologie) der Dr. Horst Schmidt-Kliniken Wiesbaden, heute Helios HSK Wiesbaden, berufen. Außerhalb ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten engagierte sich Prof. Märker-Hermann vielfältig ehrenamtlich in der Rheumatologie und in der Inneren Medizin. So war sie 2005 bis 2006 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), 2012/2013 als erste Frau Vorsitzende der DGIM sowie Mitbegründerin des Mentoringprogramms der DGIM und der Initiative „Klug entscheiden“. Sie ist Sprecherin des Carol-Nachman-Kuratoriums Wiesbaden, Präsidiumsmitglied der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft, Mitglied des Sachverständigenbeirats „Versorgungsmedizin“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Mitglied des Kuratoriums Deutsche Rheumastiftung und Präsidentin des Stiftungsrats des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) Berlin. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Immunologie wurde sie vielfach ausgezeichnet: so beispielsweise mit dem Robert-Koch-Förderpreis und der Leopold-Lichtwitz-Medaille. Diese höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin erhielt sie 2022 als erste Frau. Weitere Auszeichnungen waren die Dr.-Franziskus-Blondel-Medaille der Stadt Aachen und die Wiesbadener Lilie für herausragende Verdienste zum Wohl der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. Seit Anfang des Jahres ist Prof. Märker-Hermann in der DKD Helios Klinik in einer privatärztlichen Praxis für ihre Patientinnen und Patienten tätig.

Dr. med. Norbert Schütz

Dr. Norbert Schütz hat zum 1. Januar 2023 die Klinik für Geriatrie an den Helios HSK als Chefarzt und Direktor übernommen. Er wechselte von der Wiesbadener Asklepios Paulinen Klinik an die Spitze der im September 2022 neu gegründeten Klinik für Geriatrie. Dr. Norbert Schütz startet als Klinikdirektor der Geriatrie. 2024 übernimmt er zusätzlich die Klinik für Rheumatologie an den Helios-HSK. Der im Rhein-Main-Gebiet bestens vernetzte Geriater bringt mit den Schwerpunktbezeichnungen „Rheumatologie“, „Medikamentöse Tumortherapie“, „Notfallmedizin“, „Klinische Geriatrie“ und als „Leitender Notarzt“ eine breite fachliche Expertise mit. Dr. Norbert Schütz ist Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und mit Fachweiterbildung Klinische Geriatrie. Er hat seine berufliche Laufbahn nach dem Studium der Humanmedizin an den Universitäten Heidelberg und Mainz am Kreiskrankenhaus Trostberg begonnen. Nach verschiedenen Stationen als Facharzt war er ab 2008 als Oberarzt an den HSK in der Inneren Medizin tätig. Es folgten Chefarztpositionen an den Hochtaunus-Kliniken in Usingen, dem St. Josef-Hospital in Königstein und der Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden.

Prof. Dr. med. Ulf Wagner

Der Rheumatologe Prof. Dr. Ulf Wagner hat über das Heisenberg-Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig eine Professur für Experimentelle Rheumatologie erhalten. Seit dem 01. Oktober 2022 ist er auch Leiter des Bereichs Rheumatologie der Medizinischen Klink III des Universitätsklinikum Leipzig. Er beschäftigt sich mit Grundlagenforschung und klinischen Studien auf molekularbiologischem und immunologischem Gebiet. Ulf Wagner wurde 1966 im erzgebirgischen Aue geboren. Sein Studium der Humanmedizin hat er in Leipzig und London absolviert. Mit einigen Unterbrechungen durch Stationen im Ausland arbeitet er seit 20 Jahren an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Dort leitet er u.a. eine Arbeitsgruppe im universitären Forschungsschwerpunkt zu Zivilisationserkrankungen, deren Erkenntnisse in das Großforschungsprojekt LIFE eingegangen. Auch die Untersuchung zu Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren und der Entstehung von Autoimmunität zählen hier dazu.

Prof. Dr. med. Torsten Witte

Torsten Witte begann sein Medizinstudium 1984 an der Universität Göttingen und schloss es 1990 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ab. Anschließend wurde er AiP und später Assistenzarzt in der Abteilung für Klinische Immunologie der MHH. Es folgte eine Post-Doc-Zeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Ellis Reinherz an der Harvard Universität in Boston. Prof. Dr. Torsten Witte spezialisierte sich nach der Rückkehr an die MHH ab 1997 auf Innere Medizin und Rheumatologie sowie Klinische Immunologie. Er wurde 2000 Oberarzt, habilitierte im Jahr 2003, und wurde ab 2007 W3-Professor für Rheumatologie. Seit 2020 ist er Direktor der Klinik für Rheumatologie und Immunologie der MHH. Seine Forschungsgebiete sind die Ätiologie, Pathogenese und Diagnostik der Kollagenosen, insbesondere des Sjögren-Syndroms, sowie die Charakterisierung neuer Autoantikörper bei Spondyloarthritiden.

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Carol Nachman Symposium 2026

19. Juni 2026, 14:00 - 17:00 UhrWiesbadenPräsenz

Zielgruppe
Rheumatologen und Ärzte anderer Fachrichtungen, die Interesse haben

Kosten
kostenfrei

CME-Punkte
vsl. 3

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
50

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Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

Ansprechpartnerin: Kirsten Lang
Tel.: + 49 30 240 484 - 64
Mobil: +49 179 419 0199
E-Mail: kirsten.lang@rheumaakademie.de

Veranstaltungsort

Wiesbadener Rathaus
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden

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