Physikalische Medizin und neue Heilmittelverordnung in der Rheumatologie (im Rahmen eines "Weiterbildungswochenendes Rheumatologie")

Erkenntnisgewinn

  • Gezielte Verordnung von Heilmitteln nach neuer Heilmittelrichtlinie Muster 13
  • Regressfreier Einsatz physikalischer Therapie und Ergotherapie im Kontext von „Treat to Participation“
  • Biomechanische Besonderheiten bei entzündlich-rheumatischen Krankheiten
  • Methodik physikalischer und physiotherapeutischer Interventionen
  • Möglichkeiten der Ergotherapie und Einsatz / Verordnung von Hilfsmitteln
  • Erfolgreiche Beratung zu Maßnahmen medizinischer Rehabilitation

Inhalte

Eine leitlinien- und bedarfsgerechte rheumatologische Versorgung mit dem Ziel „treat to participation“ erfordert den regelhaften Einsatz physikalischer Medizin und Rehabilitation. Allerdings zeigt die Realität der PROCLAIR Studie, einer Analyse von Abrechnungsdaten und einer Versichertenbefragung, deutliche Defizite bezüglich der ambulanten Verordnung von Physiotherapie – bei nur 47 der Patienten mit RA (35 % Krankengymnastik, 15 % Thermo-, 15 % manuelle Therapie, 6 % Massage, 2 % Elektrotherapie) und sogar nur 3 % Ergotherapie. Dabei wurden lediglich 18 % der Verordnungen von Rheumatologen ausgestellt!

Dieser Kurs vermittelt neben den Grundlagen der Pathophysiologie rheumatischer Krankheiten und der evidenzbasierten Wirkweise Physikalischer Medizin die notwendigen Kernkompetenzen zu Indikation und Verordnung nach der ab 1.1.2021 in Kraft getretenen neuen Heilmittel-Richtlinie.

Entsprechend der Weiterbildungsordnung für Rheumatologie werden vor allem Kenntnisse zu krankengymnastischen, ergotherapeutischen und physikalischen Behandlungsprinzipien einschließlich Verordnung und Funktionsüberprüfung von Orthesen und Hilfsmitteln vermittelt. Für die fachgerechte Beratung der Patienten und zur Verordnung von Leistungen zur Rehabilitation werden wesentliche Inhalte nach den Rehabilitationsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses dargestellt, die für erfolgreiche Rehabilitationsanträge bei verschiedenen Trägern relevant sind. Durch die praktische Demonstration und fallorientierte Beispiele, konkrete Verordnungshinweise mit Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeits- bzw. Budgetaspekten ist der Kurs praxisnah gestaltet.

Wissenschaftliche Leitung

Dr. med. Joachim Michael Engel

Heute rheumatologisches Urgestein und Ehrenmitglied der DGRh wurde ich 1948 in Düsseldorf geboren, ging dort zur Schule bis zum Abitur 1966. Danach Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln mit Staatsexamen 1973 und Approbation 1974. Am Staatlichen Rheumakrankenhaus Baden Baden unter Prof Martin Franke ab 1975 Weiterbildung als Internist und Rheumatologe, unter Prof. Zeh Karlsruhe internistische Weiterbildung ab 1983 mit Abschluß als Internist und Rheumatologe 1985. Danach Aufbau der rheumatologische Akutabteilung an der Rheumaklinik Bad Bramstedt als Oberarzt unter Dr. Gerhard Josenhans. Wechsel als Chefarzt zum Aufbau und Leitung der Rheumaklinik Tegernsee der LVA Niederbayern-Oberpfalz 1987-1992. Anschließend rheumatologische Privatpraxis in München bis 1993 zur Berufung als Chefarzt der Rheumaklinik Eisenmoorbad in Bad Liebenwerda. 2004 Gründung des Gesundheitszentrums und MVZ Epikur in Bad Liebenwerda. Dort als Ärztlicher Direktor und in rheumatologischer Schwerpunktpraxis bis heute tätig. Foto © privat

Prof. Dr. med. Uwe Lange

Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Lange war nach seinem Studium der Humanmedizin als Facharzt für Inne-re Medizin, Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie, Zusatzbezeichnungen: Physikalische Thera-pie und Balneologie, Sportmedizin, Osteologe DVO, tätig. Im März 2011 erfolgte seine Berufung auf die Professur Internistische Rheumatologie, Osteologie und Physikalische Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Heute ist er Direktor der Abteilung Physikalische Medizin und Osteologie sowie stellvertretender Direktor der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie Campus Kerckhoff Universität Gießen – mit den Standorten Gießen und Bad Nauheim. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Uwe Lange umfassen die Teildisziplinen Migrantenoste-omalazie, Osteoimmunologie, Osteogenetik, Mikrozirkulationsstörungen bei rheumatischen Er-krankungen, Methodenforschung physikalische Therapie und Molekulare Physikalische Medizin. Foto © privat

Referenten

Dr. med. Joachim Michael Engel

Heute rheumatologisches Urgestein und Ehrenmitglied der DGRh wurde ich 1948 in Düsseldorf geboren, ging dort zur Schule bis zum Abitur 1966. Danach Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln mit Staatsexamen 1973 und Approbation 1974. Am Staatlichen Rheumakrankenhaus Baden Baden unter Prof Martin Franke ab 1975 Weiterbildung als Internist und Rheumatologe, unter Prof. Zeh Karlsruhe internistische Weiterbildung ab 1983 mit Abschluß als Internist und Rheumatologe 1985. Danach Aufbau der rheumatologische Akutabteilung an der Rheumaklinik Bad Bramstedt als Oberarzt unter Dr. Gerhard Josenhans. Wechsel als Chefarzt zum Aufbau und Leitung der Rheumaklinik Tegernsee der LVA Niederbayern-Oberpfalz 1987-1992. Anschließend rheumatologische Privatpraxis in München bis 1993 zur Berufung als Chefarzt der Rheumaklinik Eisenmoorbad in Bad Liebenwerda. 2004 Gründung des Gesundheitszentrums und MVZ Epikur in Bad Liebenwerda. Dort als Ärztlicher Direktor und in rheumatologischer Schwerpunktpraxis bis heute tätig. Foto © privat

Prof. Dr. med. Uwe Lange

Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Lange war nach seinem Studium der Humanmedizin als Facharzt für Inne-re Medizin, Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie, Zusatzbezeichnungen: Physikalische Thera-pie und Balneologie, Sportmedizin, Osteologe DVO, tätig. Im März 2011 erfolgte seine Berufung auf die Professur Internistische Rheumatologie, Osteologie und Physikalische Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Heute ist er Direktor der Abteilung Physikalische Medizin und Osteologie sowie stellvertretender Direktor der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie Campus Kerckhoff Universität Gießen – mit den Standorten Gießen und Bad Nauheim. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Uwe Lange umfassen die Teildisziplinen Migrantenoste-omalazie, Osteoimmunologie, Osteogenetik, Mikrozirkulationsstörungen bei rheumatischen Er-krankungen, Methodenforschung physikalische Therapie und Molekulare Physikalische Medizin. Foto © privat

Timo Sattler

Info folgt

zur Anmeldung

Physikalische Medizin und neue Heilmittelverordnung in der Rheumatologie (im Rahmen eines "Weiterbildungswochenendes Rheumatologie")

28. Februar 2021Virtuell

Zielgruppe
Rheumatologen in Weiterbildung, fortbildungsinteressierte Rheumatologen, Rehabilitationseinrichtungen,interessierte Studenten

Kosten
ab 180 €

CME-Punkte
voraussichtlich 4

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Gesamtteilnehmerzahl
30

zur Anmeldung

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin
Tel.: + 49 30 240 484 - 88
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: info@rheumaakademie.de

Veranstaltungsort

virtuelles Seminar

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