Carol Nachman Symposium

Erkenntnisgewinn

  • Pathogenetische Zusammenhänge zwischen gastrointestinalen Erkrankungen (CED, Lebererkrankungen, GI-Infektionen) und rheumatischen Erkrankungen
  • Rolle des Darm-Mikrobioms
  • UAW von Rheumamedikamenten am Gastrointestinaltrakt

Inhalte

Es richtet sich an Rheumatolog:innen, Ärzt:innen in fachärztlicher
Weiterbildung, andere Fachärzt:innen und Promovierende und
trägt das Thema „Rheuma und gastrointestinale Erkrankungen“. Neben
pathogenetischen Zusammenhängen zwischen gastrointestinalen Erkrankungen
(CED, Lebererkrankungen, GI-Infektionen) und rheumatischen Erkrankungen,
stehen auch unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Rheumamedikamenten
am Gastrointestinaltrakt sowie die Rolle des Darm-Mikrobioms
im Mittelpunkt des Symposium.

Finanzielle Unterstützung
Die Veranstaltung wird ohne Einfluss auf Programm und Ablauf von der Abbvie GmbH & Co. KG unterstützt.

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann

Frau Professor Märker-Hermann studierte von 1976 bis 1983 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Humanmedizin und promovierte 1984. Zwischen 1983 und 1993 absolvierte sie in Bad Kreuznach, der Universitätsklinik Basel und der Universitätsklinik Mainz ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie. In Basel und Mainz erfolgte ihre immunologische Ausbildung und der Aufbau ihrer Arbeitsgruppe zur zellulären Immunpathogenese und Genetik der HLA-B27-assoziierten Spondyloarthritiden und der Psoriasisarthritis sowie zur Darm-Synovium-Achse. Nach der Habilitation 1993 arbeitete sie als Oberärztin an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Mainz und war Projektleiterin im Sonderforschungsbereich 311 „Immunpathogenese“. Anfang 1998 erfolgte die Facharztanerkennung für Nephrologie. Im gleichen Jahr ging sie für einen Forschungsaufenthalt an die Harvard Medical School in Boston. Im Jahr 2002 wurde sie zur Klinikdirektorin der Klinik für Innere Medizin IV (Rheumatologie, klinische Immunologie, Nephrologie) der Dr. Horst Schmidt-Kliniken Wiesbaden, heute Helios HSK Wiesbaden, berufen. Außerhalb ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten engagierte sich Prof. Märker-Hermann vielfältig ehrenamtlich in der Rheumatologie und in der Inneren Medizin. So war sie 2005 bis 2006 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), 2012/2013 als erste Frau Vorsitzende der DGIM sowie Mitbegründerin des Mentoringprogramms der DGIM und der Initiative „Klug entscheiden“. Sie ist Sprecherin des Carol-Nachman-Kuratoriums Wiesbaden, Präsidiumsmitglied der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft, Mitglied des Sachverständigenbeirats „Versorgungsmedizin“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Mitglied des Kuratoriums Deutsche Rheumastiftung und Präsidentin des Stiftungsrats des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) Berlin. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Immunologie wurde sie vielfach ausgezeichnet: so beispielsweise mit dem Robert-Koch-Förderpreis und der Leopold-Lichtwitz-Medaille. Diese höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin erhielt sie 2022 als erste Frau. Weitere Auszeichnungen waren die Dr.-Franziskus-Blondel-Medaille der Stadt Aachen und die Wiesbadener Lilie für herausragende Verdienste zum Wohl der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. Seit Anfang des Jahres ist Prof. Märker-Hermann in der DKD Helios Klinik in einer privatärztlichen Praxis für ihre Patientinnen und Patienten tätig.

Referenten

Prof. Dr. med. Raja Atreya

Seit 2014 leitet Prof. Raja Atreya den Schwerpunkt für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) and der Medizinischen Klinik 1 des Uniklinikum Erlangen. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz begann Prof. Atreya 2003 seine internistische Weiterbildung an der Universitätsmedizin Mainz. Weiterhin war Prof. Atreya ein Post-Doktoranden Stipendiat im DFG geförderten Graduiertenkolleg 1043 „Antigenspezifische Immuntherapie“ in Mainz. 2010 wurde er auf eine W1-Professur für CED und 2016 auf eine W2-Heisenberg-Professur für translationale Immunforschung bei CED an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berufen. Er erhielt für seine Forschungsleistungen 2014 den Theodor-Frerichs-Preis (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin) und 2015 den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstädter-Nachwuchspreis (Paul Ehrlich-Stiftung).

Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann

Frau Professor Märker-Hermann studierte von 1976 bis 1983 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Humanmedizin und promovierte 1984. Zwischen 1983 und 1993 absolvierte sie in Bad Kreuznach, der Universitätsklinik Basel und der Universitätsklinik Mainz ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie. In Basel und Mainz erfolgte ihre immunologische Ausbildung und der Aufbau ihrer Arbeitsgruppe zur zellulären Immunpathogenese und Genetik der HLA-B27-assoziierten Spondyloarthritiden und der Psoriasisarthritis sowie zur Darm-Synovium-Achse. Nach der Habilitation 1993 arbeitete sie als Oberärztin an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Mainz und war Projektleiterin im Sonderforschungsbereich 311 „Immunpathogenese“. Anfang 1998 erfolgte die Facharztanerkennung für Nephrologie. Im gleichen Jahr ging sie für einen Forschungsaufenthalt an die Harvard Medical School in Boston. Im Jahr 2002 wurde sie zur Klinikdirektorin der Klinik für Innere Medizin IV (Rheumatologie, klinische Immunologie, Nephrologie) der Dr. Horst Schmidt-Kliniken Wiesbaden, heute Helios HSK Wiesbaden, berufen. Außerhalb ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten engagierte sich Prof. Märker-Hermann vielfältig ehrenamtlich in der Rheumatologie und in der Inneren Medizin. So war sie 2005 bis 2006 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), 2012/2013 als erste Frau Vorsitzende der DGIM sowie Mitbegründerin des Mentoringprogramms der DGIM und der Initiative „Klug entscheiden“. Sie ist Sprecherin des Carol-Nachman-Kuratoriums Wiesbaden, Präsidiumsmitglied der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft, Mitglied des Sachverständigenbeirats „Versorgungsmedizin“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Mitglied des Kuratoriums Deutsche Rheumastiftung und Präsidentin des Stiftungsrats des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) Berlin. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Immunologie wurde sie vielfach ausgezeichnet: so beispielsweise mit dem Robert-Koch-Förderpreis und der Leopold-Lichtwitz-Medaille. Diese höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin erhielt sie 2022 als erste Frau. Weitere Auszeichnungen waren die Dr.-Franziskus-Blondel-Medaille der Stadt Aachen und die Wiesbadener Lilie für herausragende Verdienste zum Wohl der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. Seit Anfang des Jahres ist Prof. Märker-Hermann in der DKD Helios Klinik in einer privatärztlichen Praxis für ihre Patientinnen und Patienten tätig.

Prof. Dr. Ingmar Mederacke

Prof. Dr. Ingmar Mederacke, MHBA, ist seit 2023 Direktor der Klinik Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie) der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden. Nach dem Studium in Mainz hat er seine Ausbildung zum Internisten und Gastroenterologen 2007 an der Medizinischen Hochschule in Hannover begonnen. Von 2020 bis zu seinem Wechsel an die HSK war er geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie. Von 2011 bis 2014 war er im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes an der Columbia University in New York, USA. Nach Rückkehr hat er eine grundlagenwisschenschaftliche Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Leberfibrose und Hepatokarzinogenese etabliert. Seine Habilitation wurde ihm im Jahr 2016 verliehen. Seit 2021 ist er außerplanmäßiger Professor der MHH.

Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin

Prof. Sarrazin ist seit 2016 als Chefarzt der Med. Klinik 2 im St. Josefs-Hospital und Leiter des Leberzentrums in Wiesbaden tätig. Zusätzlich leitet er die translationale Arbeitsgruppe Virushepatitiden im Rahmen seiner Professur am Universitätsklinikum Frankfurt. Nach dem Studium in Bonn und Würzburg und Promotion begann Prof. Sarrazin 1994 seine ärztliche Tätigkeit am Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt. Neben der Facharztausbildung absolvierte er ein Forschungsjahr am Georg-Speyer-Institut in Frankfurt. Im Jahr 2002 wechselte er nach der Habilitation als Oberarzt an das Universitätsklinikum des Saarlandes. Mit dem Ruf auf eine W2-Professur für Hepatologie kehrte Prof. Sarrazin 2008 als stv. Direktor der Med. Klinik 1 (Direktor: Prof. Zeuzem) zurück an das Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt. Von 2015 bis 2020 war Prof. Sarrazin Associate Editor des Journal of Hepatology (IF 20,6). Seit 2017 ist er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberhilfe. Im Jahr 2021 wurde Prof. Sarrazin in den Vorstand der Deutschen Leberstiftung berufen, dem er seither angehört. Seit April 2018 ist Prof. Sarrazin Mitglied im Vorstand (Schatzmeister) der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Professor Sarrazin arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der Forschung mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Kompetenznetz Hepatologie (HepNet), das Deutsche Zentrum Infektionsforschung (DZIF), europäischer Verbundforschungsprojekte und die Industrie. Die umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit von Prof. Sarrazin wird durch mehr als 400 in PubMed gelistete Publikationen dokumentiert.

Prof. Dr. med. Andreas Schwarting

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und in Uppsala begann Prof. Schwarting 1991 seine internistische Weiterbildung an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Neben der Facharztanerkennung für Innere Medizin, Nephrologie und Rheumatologie erhielt Prof. Schwarting ein Postdoc-Training im Harvard Institutes of Medicine, Boston 1996-1998. Seit 2006 leitet er den Schwerpunkt für klinische Immunologie und Rheumatologie der Universitätsmedizin Mainz sowie als Ärztlicher Direktor das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach. Prof. Schwarting ist Initiator und Sprecher des 2016 gegründeten Universitären Centrums für Autoimmunität und Autoinflammation der Universitätsmedizin Mainz. Zu seinen Schwerpunkten gehören die experimentelle und translationale Lupusforschung sowie Projekte zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgung (Adapthera, Rheuma-VOR); Foto © privat

Prof. Dr. med. Christof Specker

Seit 2018 ist Prof. Dr. Christof Specker Ltd. Arzt der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie, Evang. Krankenhaus Essen-Werden/Evang. Kliniken Essen-Mitte. Seiner Approbation als Arzt und seiner Promotion 1983 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHUD) folgten Stationen als Assistenzarzt in Neuss und Düsseldorf. Nach Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und dann im Schwerpunkt Rheumatologie war er von 1991 bis 2001 als Oberarzt der Rheumatologie im Zentrum für Innere Medizin der HHUD tätig. Nach seiner Habilitation 1999 folgte 2001 der Wechsel als Ltd. Arzt der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie an die Kliniken Essen-Süd, jetzt Essen-Mitte. Prof. Specker ist seit 2007 Mitglied im Beirat der Dt. Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), seit 2011 war er als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren Mitglied des Vorstandes der DGRh und er ist nun seit 2021 deren Vizepräsident. Neben seinen wissenschaftlichen Aktivitäten und der Gremienarbeit in der DGRh ist er u. A. seit 2017 Fachberater des Gemeinsamen Bundesausschusses für das Disease-Management-Programm „Rheumatoide Arthritis“; Foto © privat

Prof. Dr. med. Torsten Witte

Torsten Witte begann sein Medizinstudium 1984 an der Universität Göttingen und schloss es 1990 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ab. Anschließend wurde er AiP und später Assistenzarzt in der Abteilung für Klinische Immunologie der MHH. Es folgte eine Post-Doc-Zeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Ellis Reinherz an der Harvard Universität in Boston. Prof. Dr. Torsten Witte spezialisierte sich nach der Rückkehr an die MHH ab 1997 auf Innere Medizin und Rheumatologie sowie Klinische Immunologie. Er wurde 2000 Oberarzt, habilitierte im Jahr 2003, und wurde ab 2007 W3-Professor für Rheumatologie. Seit 2020 ist er Direktor der Klinik für Rheumatologie und Immunologie der MHH. Seine Forschungsgebiete sind die Ätiologie, Pathogenese und Diagnostik der Kollagenosen, insbesondere des Sjögren-Syndroms, sowie die Charakterisierung neuer Autoantikörper bei Spondyloarthritiden.

zur Anmeldung

Carol Nachman Symposium

22. Juni 2024, 09:00 - 13:00 UhrWiesbadenPräsenz

Zielgruppe
RheumatologInnen, ÄrztInnen in fachärztlicher Weiterbildung, FachärztInnen, NaturwissenschaftlerInnen (BiologInnen, BiochemikerInnen), PharmakologInnen und DoktorandInnen

Kosten
kostenfrei

CME-Punkte
4 (Kategorie A)

Veranstalter
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Organisator
Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

zur Anmeldung

Kontakt

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 · Aufgang C
10179 Berlin

­­Ihr Ansprechpartner: Kirsten Lang
Tel.: + 49 30 240 484 - 64
Fax: + 49 30 240 484 - 89
E-Mail: kirsten.lang@rheumaakademie.de

Veranstaltungsort

Dorint Pallas Wiesbaden
Auguste-Viktoria-Straße 15
65185 Wiesbaden
www.dorint.com/wiesbaden

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